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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Urologie,
eine aktuelle Studie hat bei lokal begrenzten Prostatakarzinomen die roboterassistierte Prostatektomie und die stereotaktische Bestrahlung verglichen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Strahlentherapie der OP im Hinblick auf Sexualfunktion und Kontinenz deutlich überlegen ist. „Das macht einen großen Unterschied für die Lebensqualität der Patienten. Inkontinenz ist schambesetzt und noch immer ein großes Tabuthema, Betroffene ziehen sich häufig zurück in eine soziale Isolation, oft sind Einsamkeit, ein geringes Selbstwertgefühl und sogar Depression die Folgen“, betont Prof. Jürgen Dunst, Direktor der Klinik für Strahlentherapie am Campus Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein.
Und eine randomisierte klinische Studie hat erstmals die hypofraktionierte Strahlentherapie nach Prostatektomie (HYPORT) mit der konventionell fraktionierten (COPORT) bei Patienten verglichen, die primär mit einer Prostatektomie behandelt wurden. Dabei wurde HYPORT gegenüber COPORT nach Abschluss der Strahlentherapie mit stärkeren von den Patienten gemeldeten toxischen Wirkungen im Gastrointestinaltrakt in Verbindung gebracht.
Auch interessant: Laut Forschern der Johns Hopkins University School of Medicine, USA, ist die Transplantation von Nieren verstorbener Spender, die das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) hatten, auf Empfänger mit HIV sicher.
Viel Spaß beim Lesen und eine schöne Woche wünscht Ihnen
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