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Liebe Leserinnen und Leser,
wie Sie sicherlich mitbekommen haben, wurde am 10. Februar 2026 in Rheinland-Pfalz bei einem aus der Russischen Föderation eingeführten jungen Hund eine Tollwut-Infektion festgestellt. Mehrere Institutionen haben – wie bereits in der Vergangenheit – auf die mit dem Import von Tieren aus dem Ausland verbundenen Gefahren der Tollwutverbringung nach Deutschland hingewiesen. Das Friedrich-Loeffler-Institut verdeutlicht, dass Tollwut bei unklarer Herkunft eines Tieres und entsprechenden klinischen Symptomen in die tierärztliche Differenzialdiagnose einzuschließen ist.
Außerdem im heutigen Newsletter zu lesen: Ein internationales Forschungsteam hat die weltweit erste, umfassende genetische Studie zu Krebs bei Katzen durchgeführt. Das Team stellte fest, dass einige genetische Veränderungen in Katzentumoren denjenigen bei menschlichem Krebs ähneln, was neue Perspektiven für gezielte therapeutische Ansätze für die Krebstherapie eröffnen könnte – idealerweise für Katzen und Menschen. Und: Nach Einschätzung von Experten könnte der Biomarker „Neurofilament-Leichtkette“ (NfL) helfen, das biologische Alter von Tieren zu erfassen und ihre Lebenserwartung abzuschätzen.
In Brandenburg ist nach 30 Jahren erstmalig wieder die Newcastle-Krankheit (ND) aufgetreten. Das FlI sieht die Geflügelhalter in der Pflicht, den Impfstatus ihrer Hühner- und Putenbeständen zu überprüfen und, wenn nötig, zu aktualisieren. Zusätzlich weist es darauf hin, dass auch in ND-geimpften Herden bei Auftreten von unklaren Todesfällen oder Leistungsdepression eine Laboruntersuchung auf ND eingeleitet werden sollte, um bei einem Seuchenausbruch keine Zeit zu verlieren. Am 28. Februar „begehen“ die Humanmediziner den „Tag der seltenen Erkrankungen“. Falls Sie zu seltenen Erkrankungen bei Tieren forschen, nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf unter [email protected]
Same procedure as every year: Ab morgen geht’s wieder rund in der legendären Bielefelder Stadthalle, wenn die bpt-Intensiv-Fortbildung beginnt. Im Fokus in diesem Jahr steht die Gastroenterologie. In die bequemen Sitzmöbel auf der Empore gedrückt, lässt es sich entspannt zuhören, wenn sich Prof. Reto Neiger (Tierarzt Plus Partner), Dr. Ingmar Kiefer (Uni Leipzig), Prof. Iwan Burgener (Vetmeduni Wien), Dr. Kathrin Busch-Hahn (LMU München) und viele weitere Referenten die Klinke in die Hand geben. Ich freu‘ mich drauf.
Eine gute Lektüre und eine schöne Woche wünscht
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