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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt VetMed,
es ist wieder etwas Ruhe eingekehrt und die Schutzmaßnahmen, die wegen der Maul- und Klauenseuche (MKS) ergriffen wurden, können nach und nach etwas gelockert werden. Und auch wenn keine endgültige Sicherheit besteht – die Tests laufen weiter – so ist es zumindest bisher gut gelaufen. Es scheint, als ob Deutschland mit einem blauen Auge aus dem unerwarteten MKS-Ausbruch in Brandenburg hervorgeht. Das ist dem reaktionsschnellen, konsequenten Eingreifen der Tierärzte und der Behörden zu verdanken, die aus einem Guss kommuniziert und den Überblick zu jedem Zeitpunkt bewahrt haben. Und sie bleiben weiter wachsam.
Auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte (bpt) hat Präsident Dr. Siegfried Moder die Gelegenheit genutzt, und den zahlreichen anwesenden Politikern die dringlichsten Forderungen der Tierärzteschaft präsentiert. Insbesondere der Tierärztemangel lag ihm dabei am Herzen. Eine tolle Veranstaltung dürfte auch die Verleihung des Woodrow Awards am 21. März auf dem Kongress der britischen Gesellschaft für Kleintiermedizin in Manchester, Großbritannien, werden. Da wird der prestigeträchtige Preis an Prof. Holger Volk von der TiHo Hannover für seine Forschungsleistung im Bereich Epilepsie und seine Verdienste für die Kleintiermedizin verliehen. Apropos Epilepsie: hierzu finden Sie in der heutigen Studienauswahl eine Pilotstudie, die belegt, dass Verhaltenskomorbiditäten bei der idiopathischen Epilepsie bei Hunden durch Kottransplantationen gelindert werden können.
Eine gute Lektüre und eine noch bessere Zeit wünscht Ihnen
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