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Liebe Leserinnen und Leser,
Farbenblindheit – insbesondere eine Rot-Grün-Schwäche – kann das Risiko erhöhen, an einem Harnblasenkarzinom zu sterben. Auf den ersten Blick mag das überraschend wirken, doch der Grund ist simpel: Das früheste Anzeichen für Blasenkrebs, Blut im Urin, ist für Farbblinde oft schwer oder gar nicht erkennbar. Eine US-amerikanische Studie, veröffentlicht im Fachjournal „Nature“, belegte diesen Zusammenhang. Die Analyse von Gesundheitsakten zeigte, dass Betroffene mit Harnblasenkarzinom und gleichzeitig vorhandener Farbenblindheit eine deutlich höhere Sterblichkeitsrate hatten als Blasenkrebs-Patienten mit normalem Sehvermögen.
Einfach beim Schlafen auf die Kopfkissen verzichten – so lautet die Empfehlung einer chinesischen Studie als ergänzende Strategie zur Augeninnendruckkontrolle für Glaukompatienten. Die Forscher konnten in ihrer Beobachtungsstudie zeigen, dass diese kleine Anpassung den Augeninnendruck senken kann. Ihre Begründung dazu lautet, dass durch den Kissenstapel der Nacken abgeknickt und die Jugularvene komprimiert wird. Dies wiederum führe dazu, dass der Abfluss des Kammerwassers behindert werde und so der Augeninnendruck steige.
Bei refraktiven Augenoperationen werden feine Hornhautnerven durchtrennt. Postoperativ kommt es dadurch häufig zu Trockenen Augen – meist eine vorübergehende Nebenwirkung. Eine aktuelle Arbeit zeigt, dass künstlich hergestellte Calcitonin-Gene-Related-Peptide(CGRP)-Augentropfen einen vielversprechenden Ansatz zur Prävention und Behandlung dieser Beschwerden darstellen könnten. Am Mausmodell bestätigten die Wissenschaftler, dass die Verabreichung der Augentropfen die pathologischen Veränderungen wirksam rückgängig machen konnte. Die künstlich hergestellten CGRP-Augentropfen zeigten sich im Vergleich zu nativem CGRP sogar als wirksamer.
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