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Liebe Leserinnen und Leser,
ein schwedisches Forschungsteam hat ein diagnostisches Modell entwickelt, um COVID-19-bedingte Augenprobleme zu erkennen. Die in einer aktuellen Studie entdeckten Anomalien bei den Teilnehmern weisen den Forschern zufolge auf ein spezielles Augensyndrom hin, das nach COVID-19 auftritt. Zu den beobachteten Symptomen zählen unter anderem extreme Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Leseschwierigkeiten, Probleme beim Fokussieren und eine bei Erwachsenen seltene Form des Strabismus.
Erste Ergebnisse einer US-amerikanischen Forschungsgruppe deuten auf eine mögliche Strategie hin, um degenerative Prozesse innerhalb der Netzhaut zu verlangsamen: Die eigene Reaktion des Gewebes auf Schädigungen soll verstärkt werden. Im Mittelpunkt der Forschung steht das Molekül Erucamid. Dessen Signalübertragung könnte gezielt moduliert werden.
Eine chinesische Multicenterstudie hat den Stellenwert einer Vier-Zonen-Sklerallinse bei der Korrektur von Hornhautirregularitäten analysiert. Die Autoren kommen zu der Schlussfolgerung, dass die von ihnen untersuchte Sklerallinse eine bedeutende Sehverbesserung und eine gute Toleranz für entsprechend ausgewählte Patienten bieten kann. Zugleich verweisen sie jedoch auf die Limitationen der Studie und die bisher nur dreimonatige Nachbeobachtungszeit. Eine Studie, die Ein-Jahres-Ergebnisse liefern solle, sei bereits gestartet worden.
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Wir gehen in eine kurze Sommerpause und melden uns am 25. August wieder mit neuen Informationen aus der Ophthalmologie.
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