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Defekte an Blutgefäßen sind ursächlich für verschiedene Augenerkrankungen, darunter auch die Frühgeborenenretinopathie. Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben nun einen bislang unbekannten oxidativen Stoffwechselweg im Zellkern identifiziert, über den Endothelzellen das Gefäßwachstum steuern. Anhand eines Mausmodells konnten die Forscher zeigen, dass eine Supplementierung von Cystin das retinale Gefäßwachstum bei postnatalen Mäusen vorantreibt. Diese Ergebnisse eröffnen den Wissenschaftlern zufolge neue therapeutische Perspektiven für die Reparatur von Gefäßschäden.
Sehstörungen bei Kleinkindern sind schwer zu diagnostizieren. Denn die derzeitigen Sehtests setzen eine kognitive Entwicklung voraus, über die unter Dreijährige noch nicht verfügen. Ein neuer in Kanada entwickelter Sehtest soll nun Abhilfe schaffen. Der Waterloo Differential Acuity Test (WatDAT) soll eine präzise Messung von Sehstörungen bereits ab einem Alter von 18 Monaten ermöglichen. Der WatDAT ist nach Angaben der Wissenschaftler zudem auch für Menschen jeden Alters mit geistigen und entwicklungsbedingten Behinderungen geeignet. Mithilfe dieses Sehtests könnten zukünftig Sehstörungen auch bei kleinen Kindern früher erkannt und behandelt werden.
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