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Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
insbesondere in Ländern, in denen der Zugang zu augenärztlicher Versorgung begrenzt ist, kann eine Hornhautentzündung zum ernsthaften Problem werden. Die Diagnose mittels Künstlicher Intelligenz (KI) könnte hier Abhilfe schaffen und zu einem wichtigen Instrument bei der Verhinderung von Hornhautblindheit werden. Denn US-amerikanische Wissenschaftler konnten in einer aktuellen Studie zeigen, dass die Diagnosegenauigkeit mittels eines KI-gestützten Modells vergleichbare Ergebnisse erzielt wie ein Ophthalmologe.
Die genaue Funktionsweise des visuellen Systems hält noch so einige Rätsel für die Wissenschaft bereit. Nun konnten Forscher der Universität Münster ein Geheimnis um den Kompensationsmechanismus lüften. Dieser ermöglicht es uns, dass wir unsere Umgebung trotz ständiger Augenbewegungen stabil wahrnehmen können. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass dieser Kompensationsmechanismus für Augenbewegungen durch eine Bewegungsillusion außer Kraft gesetzt werden kann, wodurch die Stabilität verloren geht. Diese Erkenntnisse könnten langfristig auch bei der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen zum Tragen kommen.
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