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Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
zur Diagnose von Netzhauterkrankungen ist die Bildgebung mittels Fundusfotografie in der Augenheilkunde unverzichtbar. Doch dieses Verfahren ist aus Kostengründen oder wegen der komplexen Bedienbarkeit nicht überall verfügbar. Nun hat ein US-amerikanisches Forschungsteam eine neuartige Funduskamera entwickelt, die die Fokussierung erheblich vereinfacht. Anhand eines speziellen Diffusors und eines digitalen Sensors wird eine digitale Fokussierung der aufgenommenen Netzhautbilder ermöglicht. Nach Einschätzung der Forscher könnte diese Entwicklung dabei helfen, die Kosten und auch die Komplexität von Funduskameras zu senken, was wiederum einen breiteren Einsatz dieser Untersuchungsmethode ermöglichen würde.
Eine Forschungsgruppe der Cornell University, New York (USA) hat eine gestörte Signalübertragung zwischen dem wichtigen Trabekelwerkrezeptor ALK5 und dem vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor C als Ursache für das steroidinduzierte Glaukom identifizieren können. Gelungen ist diese Entdeckung anhand eines neuentwickelten 3D-In-vitro-Modells. Dieses ermöglichte es den Wissenschaftlern, die komplexen Schichtsysteme des Auges nachzuahmen. So konnten einzelne biologische und biophysikalische Faktoren isoliert und untersucht werden. Die Entdeckung des gestörten Signalweges eröffnet den Forschern zufolge gleich zwei Behandlungsoptionen für das steroidinduzierte Glaukom.
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