Ausgabe 38/2025

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Dienstag, 16. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,

zur Diagnose von Netzhauterkrankungen ist die Bildgebung mittels Fundusfotografie in der Augenheilkunde unverzichtbar. Doch dieses Verfahren ist aus Kostengründen oder wegen der komplexen Bedienbarkeit nicht überall verfügbar. Nun hat ein US-amerikanisches Forschungsteam eine neuartige Funduskamera entwickelt, die die Fokussierung erheblich vereinfacht. Anhand eines speziellen Diffusors und eines digitalen Sensors wird eine digitale Fokussierung der aufgenommenen Netzhautbilder ermöglicht. Nach Einschätzung der Forscher könnte diese Entwicklung dabei helfen, die Kosten und auch die Komplexität von Funduskameras zu senken, was wiederum einen breiteren Einsatz dieser Untersuchungsmethode ermöglichen würde.

Eine Forschungsgruppe der Cornell University, New York (USA) hat eine gestörte Signalübertragung zwischen dem wichtigen Trabekelwerkrezeptor ALK5 und dem vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor C als Ursache für das steroidinduzierte Glaukom identifizieren können. Gelungen ist diese Entdeckung anhand eines neuentwickelten 3D-In-vitro-Modells. Dieses ermöglichte es den Wissenschaftlern, die komplexen Schichtsysteme des Auges nachzuahmen. So konnten einzelne biologische und biophysikalische Faktoren isoliert und untersucht werden. Die Entdeckung des gestörten Signalweges eröffnet den Forschern zufolge gleich zwei Behandlungsoptionen für das steroidinduzierte Glaukom.

Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.

Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen

   Ihr
   Dieter Kaulard
   und
   Ihre
   Sandy Schulz

 

 
 
„Eye-on-a-Chip“: Neues System enthüllt Auslöser für steroidinduziertes Glaukom

„Eye-on-a-Chip“: Neues System enthüllt Auslöser für steroidinduziertes Glaukom

Forscher der Cornell University, New York, USA, haben den Signalmechanismus identifiziert, der das steroidinduzierte Glaukom auslöst.

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Glaukomtherapie: Adhärenz als Schlüssel zum Behandlungserfolg

Non-Adhärenz ist ein in der Glaukomtherapie bekanntes Problem. Dabei ist die regelmäßige Anwendung der Medikamente für eine erfolgreiche Therapie essenziell.2 Ein wichtiger Stimulus dafür ist die Arzt-Patienten-Kommunikation, in welcher der behandelnde Arzt eine entscheidende Rolle inne hat.3, 4 Erhalten Sie hier weiterführendes Material und Informationen.

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Bildgebung: Neuer Ansatz vereinfacht Netzhautuntersuchungen

Eine neuentwickelte Augenkamera nimmt digital fokussierbare Netzhautbilder auf, ohne dass eine mechanische Fokussierung erforderlich ist. Das könnte Augenuntersuchungen mittels Funduskameras vereinfachen.

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Von den Hygiene-Experten. Für die
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AMD: Darmmikrobiom beeinflusst Proteine, die Alterung und Krankheiten vorantreiben

AMD: Darmmikrobiom beeinflusst Proteine, die Alterung und Krankheiten vorantreiben

Ein Team aus Wissenschaftlern vom Institut für genetische und biomedizinische Forschung des Nationalen Forschungsrates in Rom, Italien, hat neue Zusammenhänge zwischen dem Darmmikrobiom und dem Alterungsprozess aufgedeckt.

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Visueller Kortex: Welche Farbe wir sehen, folgt einheitlichen Hirncodes

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik und der Universität Tübingen konnten mithilfe bildgebender Verfahren zeigen, dass die Gehirnaktivität von Versuchspersonen beim Farbensehen ähnlich ist.

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Alternsforschung: Wie Altern und Neurodegeneration zusammenhängen

Alternsforschung: Wie Altern und Neurodegeneration zusammenhängen

Ein Forschungsteam der Universität Köln hat untersucht, wie altersbedingte Veränderungen in den Signalen der Zellen zu schädlichen Ansammlungen von Proteinen beitragen. Damit hat es einen direkten molekularen Zusammenhang zwischen Altern und Neurodegeneration hergestellt.

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KURZMELDUNGEN:

Aufgrund stark steigender Kosten in der 
Gesetzlichen Krankenversicherung
hat Tino Sorge (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Gesundheitsministerium, vorgeschlagen, günstigere Basistarife einzuführen. Diese Basistarife könnten dann mit individuell zubuchbaren Zusatzleistungen ergänzt werden.
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Angesichts schnell wachsender Ausgaben wird die Gesetzliche Krankenversicherung künftig nicht auf höhere Beiträge verzichten können. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) schließt deshalb zur Vermeidung weiterer Beitragssatzerhöhungen Leistungskürzungen 
prinzipiell nicht aus.
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Für die Entwicklung eines neuen, aus zwei Wirkkomponenten bestehenden Wirkstoffes zur Glaukombehandlung wurde Prof. Holger Stark von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit dem Innovationspreis des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt.
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TERMINE:

9. Keratoplastik-Workshop (PKP only)
19. September
Homburg/Saar

GIO-IVOM-Zertifizierungskurs 2025
20. September 2025
Kiel (hybrid)

Sulzbacher Makula-Kurs für Fortgeschrittene – Komplexe Biomarker, die im Alltag helfen
20. September 2025
online

123. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft
25.-28. September 2025
Berlin

 
 

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