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kleine Hornhautverletzungen einfach reparieren, ohne eine Gewebespende zu benötigen? Das hört sich nach Zukunftsmusik an, könnte aber vielleicht schon bald Realität werden. Schweizer Forscher entwickeln ein selbstklebendes Implantat – ein bioverträgliches Hydrogel aus Kollagen und Hyaluronsäure –, das solche Defekte nahtlos und dauerhaft verschließen soll. Hergestellt werden soll diese künstliche Kornea mittels 3D-Extrusions-Bioprinting. So kann das Implantat maßgeschneidert auf die individuelle Patientenhornhaut angepasst werden.
Die eher seltenen erblich bedingten Optikusatrophien beginnen oft bereits im Kindesalter und sind durch Schäden am Sehnerv gekennzeichnet. Der Verlust des Sehvermögens ist die weitere Folge. Nun haben österreichische Forscher anhand einer genomweiten Sequenzierung von Optikusatrophie-Betroffenen eine bisher nicht bekannte Variante im Peptidylprolyl-Isomerase-B-Gen identifiziert und als neues Optikusatrophie-Gen beschrieben. Die Wissenschaftler konnten zudem nachweisen, dass diese Genvariante – wie in den meisten bekannten Formen der erblichen Optikusatrophien – die Mitochondrienfunktion stört. Damit wird den Forschern zufolge die bislang oft fehlende Möglichkeit einer genetischen Diagnose geschaffen. Zudem könnten diese Erkenntnisse wichtige Ansätze für die weitere Erforschung zugrunde liegender Krankheitsmechanismen bei erblich bedingten Optikusatrophien bieten.
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