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Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
Auge ist nicht gleich Auge … was wie eine Binsenweisheit zu klingen scheint, ist unter dem Blickwinkel der Gendermedizin ein (noch) neuer Denkansatz. Frauenaugen sind in vielfacher Hinsicht anders als Männeraugen, verdeutlichte Prof. Maya Müller während des 122. DOG-Kongresses. Erkrankungshäufigkeit sowie Therapieverlauf und -ansprechen können durchaus männlich oder weiblich sein. Müller plädierte daher für eine größere Bedeutung der Gendermedizin in der Ophthalmologie. Dies müsste sich künftig nicht nur vermehrt in der Patientenversorgung, sondern auch schon in Studiendesigns, Datenauswertungen und Medikamentenentwicklungen widerspiegeln.
Einen zumindest verbesserten Denkansatz fordern Landespolitiker und Klinikvertreter bei der geplanten Krankenhausreform. Das Gesetz (KHVVG) wurde zwar von der Mehrheit der Ampel-Koalition beschlossen, die zuvor schon geäußerten Bedenken und Widerstände sind aber noch lange nicht ausgeräumt. Aller Voraussicht nach wird der Bundesrat am 22. November ein vorläufiges „Stopp-Schild“ aufstellen und ein Vermittlungsverfahren einleiten.
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