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Liebe Leserinnen und Leser,
mit Eingriffen geht das Risiko von Nervenverletzungen einher, dies gilt insbesondere bei Operationen in der Nähe des Rückenmarks. Forschende am Fraunhofer ILT arbeiten an einem robotisch assistierten Laseroperationssystem zum präzisen und sicheren Schneiden von Knochen, das bereits zum Patent angemeldet ist. Details zu diesem System lesen Sie in unserer Top-Meldung.
Forschende aus dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS wiederum waren daran beteiligt ein Simulationsverfahren zu entwickeln, das die ideale Position zur Fixierung eines rupturierten Kreuzbandes vorhersagen kann. Zusammen mit ihren Forschungspartnern wurden sie dafür auf dem diesjährigen DKOU mit dem Forschungspreis Digitalisierung in Orthopädie und Unfallchirurgie ausgezeichnet.
In unserem Newsletter stellen wir Ihnen zudem drei spannende Studien aus dem Bereich der Kinder- und Jugendmedizin vor: Forschende aus Großbritannien identifizierten bei Kindern unter 16 Jahren drei Merkmale, die auf eine schwere traumatische Verletzung hinweisen und für die Einführung einer Triage-Warnung für diese spezielle Patientengruppe geeignet sind.
Ein japanisches Forschungsteam untersuchte Kinder mit Scheibenmeniskus und Folgeschäden. Gerade Kinder, die jünger als neun Jahre sind, sollten eher konservativ als operativ versorgt werden, so ein wichtiges Resultat ihrer Arbeit.
US-amerikanische Wissenschaftler wiederum beschäftigt die Frage der Gesundheit von übergewichtigen Kindern, die ein hohes Risiko für die Entwicklung einer Arthritis haben. Im Mausmodell entwickelten sie eine Gentherapie mit deren Hilfe unter anderem hochentzündliche Omega-6-Fettsäuren automatisch in „gesündere“ Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden.
Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre dieser und weiterer interessanter Themen
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