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Liebe Leserinnen und Leser,
die derzeit wohl bekannteste Schlittenprothese trägt der amerikanische Ski-Star Lindsey Vonn. Ihr tragischer Unfall bei der Olympia-Abfahrt am Sonntag, der nach fatalem Sturz offenbar mit einem gebrochenen Bein und dem wahrscheinlichen Karriereende der Leistungssportlerin endete, lässt nun die Frage unbeantwortet, ob Prothetik und Spitzensport miteinander vereinbar sind – wobei Vonns Comeback mit Teilprothese wohl schon eine Höchstleistung war. Kurz vor den Olympischen Spielen zog sich die Spitzensportlerin aber noch einen Kreuzbandriss zu. Auf den Olympia-Start wollte sie aber nicht verzichten. Die Diskussionen darüber schlagen nun Wellen. Wir möchten Sie in diesem Newsletter aber auf eine Einordnung der AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik zu den Möglichkeiten und Grenzen der Teilknie-Prothesen hinweisen, welche die AE im Vorfeld von Vonns Olympia-Abfahrt gegeben hat. „Der Fall Lindsey Vonn zeigt, was medizinisch möglich sein kann – er ist jedoch kein Maßstab für die Regelversorgung“, so etwa ein Fazit von AE-Generalsekretär Prof. Georgi Wassilew. Mehr dazu in unserer Top-Meldung.
Vom Wintersport zur Winterglätte auf den Straßen: Diese hat in den vergangenen Wochen die Zahl der Unfallverletzungen in die Höhe schnellen lassen, die Notaufnahmen arbeiteten in den betroffenen Regionen zum Teil am Anschlag. Der BVOU hat dies zum Anlass genommen, auf die Bedeutung des direkten Zugangs zur Facharztversorgung hinzuweisen.
Um Notaufnahmen und Notfallpraxen prinzipiell zu entlasten, haben BVOU und DGOU zudem gemeinsam ein Ticket-System für eine wirkungsvolle Patientensteuerung gefordert.
Eine interessante Lektüre dieser und weiterer Themen sowie eine schöne Woche wünscht Ihnen
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