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Liebe Leserinnen und Leser,
wie Osteoblasten und Osteoklasten beim Knochenauf- und -abbau genau interagieren, war bisher unbekannt. Ein internationales Forschungsteam hat nun eine neue Art von Kapillarzellen entdeckt, die für das Gleichgewicht zwischen Knochenbildung und -abbau entscheidend sind. „Künftige Therapieansätze könnten vermehrt die Gefäßgesundheit des Knochens berücksichtigen und so einen ganzheitlichen Ansatz bieten, um der Verschlechterung der Knochengesundheit im Alter und bei Osteoporose entgegenzuwirken“, betont der Erstautor der Studie, Vishal Mohanakrishnan vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster.
Therapeutisches Potenzial für die Knochengesundheit hat offenbar auch das Gehirnhormon CCN3, das während des Stillens freigesetzt wird. Fasziniert von dieser Entdeckung zeigt sich Prof. Lorenz Hofbauer von der Technischen Universität Dresden, der die Forschung in einem Fachartikel eingeordnet hat.
Lesen Sie zudem in unserem Newsletter über das Potenzial von Antikörpern bei der Therapie akuter traumatischer Querschnittlähmung, neue Forschungsansätze zur Bekämpfung resistenter Pilze und Bakterien und welche Hürden noch immer bei der Transition rheumaerkrankter Kinder und Jugendlicher in die Erwachsenenmedizin bestehen.
Eine interessante Lektüre und gute Woche wünscht Ihnen
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