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Liebe Leserinnen und Leser,
keine Therapie kann bisher die degenerative Arthrose heilen. Eine internationale genomweite Assoziationsstudie weckt nun die Hoffnung auf neue Therapieansätze: „Da zehn Prozent unserer genetischen Ziele bereits mit zugelassenen Medikamenten in Verbindung stehen, sind wir einen entscheidenden Schritt näher, die Entwicklung wirksamer Behandlungen für Osteoarthritis voranzutreiben“, so die Studienleiterin Eleftheria Zeggini, Professorin bei Helmholtz Munich und an der TU München.
Des Weiteren möchten wir Ihnen im Newsletter einige Forschungsansätze rund um das Thema „Bewegung“ vorstellen: Eine bundesweite Studie zum Präventivprogramm „Trittsicher in die Zukunft“ soll nach einem Jahr die Wirksamkeit hinsichtlich der Sturzprophylaxe zeigen. Trainierte Muskeln könnten zudem ein guter Prädiktor für den Erfolg einer Hüftprothesen-OP sein, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus den USA. Ein weiterer Forschungsansatz untersucht die Rolle des Gehirns bei Bewegungen unter visueller Unsicherheit. Die Forschenden versprechen sich neue Erkenntnisse, die relevant zur Verbesserung von Gehirn-Computer-Schnittstellen sein könnten. Diese wiederum sind wichtig bei Lähmungen oder beim Einsatz modernster Prothesen.
Lesen Sie zudem über die DGU-Zertifizierung des größten Militärkrankenhauses der USA außerhalb der Staaten, in Landshut, sowie zur Forderung von Arthroskopeuren und Gelenkchirurgen nach einem gesundheitspolitischen Neustart bei den Hybrid-DRG, um „der Ambulantisierung in Deutschland den notwendigen Impuls zu geben“.
Eine interessante Lektüre und schöne Woche wünscht Ihnen
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