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Typ 2 Diabetes: Herzklopfen sollte eine Freude sein.
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Herzklopfen sollte eine Freude sein.
Kein Befund.
Andrea ist 49 Jahre alt, lebt mit Typ 2 Diabetes und einem hohen kardiovaskulären Risiko. Trotz Metformin liegt ihr HbA1c bei 8,0 %, der BMI bei 32 kg/m², die Therapieziele sind nicht erreicht.
Die klinische Frage: Weiter abwarten –
oder jetzt leitliniengerecht eskalieren?
Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) empfiehlt bei Patient:innen mit erhöhtem kardiorenalem Risiko frühzeitig eine Kombinationstherapie, z. B. Metformin plus GLP-1 RA.1
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Für die Praxis bedeutet das:
- Therapieziele früh überprüfen (3–6 Monate)
- Bei Bedarf rechtzeitig intensivieren
- Therapie an priorisierten Endpunkten ausrichten (CV, renal)
- Kombinationstherapie bei entsprechendem Risiko direkt berücksichtigen1
Frühes Handeln kann entscheidend sein, insbesondere bei erhöhtem Risiko. Setzen Sie auf eine leitliniengerechte Kombinationstherapie.
Ganzheitlich denken: Ozempic® + Metformin*
- Starke HbA1c- und Gewichtssenkung2
- Stark fürs Herz3
- Stark für die Niere4
Ozempic® ist das einzige Inkretinmimetikum mit Leitlinieempfehlung5 bei T2D und CKD und vom
G-BA anerkanntem kardiovaskulären Zusatznutzen.†
Zudem gilt nach wie vor: Ozempic® ist wirtschaftlich mit einem AMNOG verhandelten, transparenten Preis.
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*
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bei hohem kardiorenalem Risiko
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†
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Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen bei erwachsenen Patient:innen mit T2D und manifester CV-Erkrankung, siehe Beschlusstext G-BA Anlage XII der AM-RL vom 2. Mai 2019 Absatz 1) b.) 2b.). Bestätigt am 20.03.2025
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1.
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Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale Versorgungsleitlinie Typ-2-Diabetes – Version 3.0. 2023 AWMF-Register-Nr. nvl-001; unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/nvl-001 (Letzter Abruf: 14.04.2026)
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2.
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Frías JP, et al. Lancet Diabetes Endocrinol. 2021; 9:563–574. Einzelheiten zur Studie: SUSTAIN FORTE war eine 40 wöchige, randomisierte, doppelblinde, multizentrische, multinationale, parallelgruppen
Phase 3b Studie, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von einmal wöchentlich verabreichtem Semaglutid 2,0 mg gegenüber Semaglutid 1,0 mg bei erwachsenen Patienten mit Typ 2 Diabetes untersucht wurde. Patienten
wurden 1:1 randomisiert auf Semaglutid 2,0 mg bzw. Semaglutid 1,0 mg. Eingeschlossen wurden erwachsene Patienten mit Typ 2 Diabetes, die eine unzureichende glykämische Kontrolle hatten (HbA1c
Einschlussbereich in der Studie) und mit stabiler antidiabetischer Therapie (inkl. Metformin erlaubt) behandelt wurden; der mittlere Ausgangs HbA1c lag im Studienkollektiv bei 8,9 %. Ziel der Studie war,
die Überlegenheit von Semglutid 2,0 mg gegenüber Semaglutid 1,0 mg bezüglich HbA1c Senkung nach 40 Wochen zu prüfen sowie Sicherheits- und Verträglichkeitsprofile zu vergleichen. Der primäre Endpunkt
war die Veränderung des HbA1c gegenüber Baseline nach 40 Wochen. Zu den vordefinierten sekundären Endpunkten zählten die Veränderung des Körpergewichts gegenüber Baseline, der Anteil der Patienten,
die bestimmte HbA1c Ziele (z. B. < 7,0 %) erreichten, sowie Sicherheits- und Verträglichkeitsparameter (einschließlich gastrointestinaler Nebenwirkungen und schwerwiegender unerwünschter Ereignisse).
Bei Semaglutid 2,0 mg zeigte sich für den HbA1c-Wert eine Senkung im Mittel von – 2,2 % und eine Gewichtsreduktion im Mittel von – 6,9 kg.
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3.
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Marso SP et al. N Engl J Med 2016; 375:1834–1844. Einzelheiten zur Studie: SUSTAIN 6 war eine 104-wöchige, multizentrische, internationale, doppelblinde, placebokontrollierte Studie, die bei 3.297
Menschen mit Typ 2 Diabetes und einem hohen kardiovaskulären Risiko die Auswirkung von Semaglutid 0,5 mg und 1 mg im Vergleich zu Placebo, beides als Ergänzung zu einer Standartherapie (bestehend aus
Lebensstiländerung, blutzuckersenkend und kardiovaskulär wirkenden Substanzen), auf den primären kombinierten Endpunkt (erstes Auftreten von kardiovaskulärem Tod, nicht-tödlichem Myokardinfarkt oder Schlaganfall)
untersuchte. Im primären kombinierten Endpunkt zeigte sich eine Reduktion um 26 %. Die Studie war als Nichtunterlegenheitsstudie, nicht als Überlegenheitsstudie gepowert, somit war die Überlegenheitsprüfung nicht
präspezifiziert.
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4.
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Perkovic V et al. N Engl J Med 2024;391:109–121 inklusive Supplementary Appendix. Einzelheiten zur Studie: FLOW ist die weltweit erste Nieren-Endpunktstudie mit einem GLP-1 Rezeptoragonisten. In
dieser Studie bei Menschen mit Typ 2 Diabetes und einer vorbestehe den chronischen Nierenerkrankung (CKD) wurde untersucht, ob Semaglutid 1 mg das Voranschreiten einer CKD verzögert sowie das Risiko einer
renalen und kardiovaskulären Mortalität senkt. Basierend auf der Empfehlung des zuständigen, unabhängigen Data Monitoring Committee (DMC) wurde die FLOW Studie aufgrund der positiven Überlegenheitsanalyse
vorzeitig beendet. Dieses Vorgehen wird besonders bei placebokontrollierten Studien gewählt, damit Patient:innen in einem Placebo-Arm nicht unnötig lange eine wirksame Therapie vorenthalten wird. Bei FLOW sollte
also Semaglutid aus ethischen Gründen den Patient:innen im Placebo-Arm nicht länger vorenthalten werden, nachdem die Interimsanalyse auf Überlegenheit positiv ausgefallen war.
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5.
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ADA Professional Practice Committee. Diabetes Care 2025;48(Suppl. 1):S181-S206. DOI: 10.2337/dc25-S009
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