11.1/2026

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Advertorial
 
 

Teizeild® verzögert das Fortschreiten von Typ-1-Diabetes

Fortschreitender, irreversibler Verlust von Betazellen kennzeichnet die Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes (T1D).1-3 Aus den Stadien 1 und 2 entwickelt sich mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein symptomatischer T1D (Stadium 3).4 Schnelles Handeln ist geboten: ca. 60 % der Patient*innen mit Stadium 2 schreiten innerhalb von zwei Jahren in Stadium 3 voran.5 Der Erhalt der Betazellen ist hierbei besonders wichtig, denn bereits in Stadium 1 und 2 gehen 60–90 % der funktionellen Betazellmasse verloren.6-9

Präsymptomatische Patient*innen im Stadium 2 können jetzt behandelt werden – ein Meilenstein in der Therapie des T1D!

Teizeild® (Teplizumab) ist die erste und einzige zugelassene Therapie, die das Fortschreiten von autoimmunem T1D in das Stadium 3 verzögern kann.10,11 Die Therapie ist indiziert bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 8 Jahren mit T1D im Stadium 2 (definiert durch mindestens zwei positive Inselautoantikörper und Dysglykämie ohne manifeste Hyperglykämie).10 Teizeild® ist ein monoklonaler Anti-CD3-Antikörper, der T-Zellen im T1D-Autoimmunprozess moduliert und so zum Schutz der Betazellen beiträgt.1,10 T1D-Früherkennung ermöglicht die Identifikation von Patient*innen, die für eine Behandlung mit Teizeild® infrage kommen.12

 

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An der Ursache des Betazellverlustes ansetzen

In der randomisierten, multizentrischen, Placebo-kontrollierten, doppelblinden Phase‑2‑Studie TN‑10 (N = 76; Alter: 8–49 Jahre) zeigte sich in der Primäranalyse eine signifikante Verzögerung der klinischen T1D-Manifestation unter Teizeild® vs. Placebo im Median um
2 Jahre (Abb. 1).11

Abb. 1: Ergebnisse der Primäranalyse der TN-10-Studie. Mediane Nachbeobachtungszeit von ca. 2 Jahren.
# Anzahl der Personen, die bislang nicht in Stadium 3 des T1D übergegangen sind.
11

In einer weiteren Follow-Up-Analyse nach im Median ~7 Jahren Nachbeobachtungszeit waren ca. 40 % der mit Teizeild® behandelten Patient*innen weiterhin symptomfrei.13,*

Eine höhere residuale Betazellaktivität kann im T1D-Stadium 3 und 4 mit besseren klinischen Ergebnissen verbunden sein, darunter:14-21

  • Höhere Wahrscheinlichkeit, HbA1c-Zielwerte (<7,5 %) zu erreichen15
  • Geringeres Risiko für diabetische Ketoazidosen17,18
  • Geringeres Risiko für schwere Hypoglykämien14-20
  • Reduziertes Risiko für langfristige mikrovaskuläre Komplikationen14,19-21

Teizeild® kann die Betazellrestfunktion erhalten und führt zu einer signifikanten Verlängerung der symptomfreien Zeit im Vergleich zu Placebo.11,22


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* In einer erweiterten Follow-up-Analyse der TN-10-Studie (N = 76, im Alter von 8–49 Jahren mit Stadium 2 des autoimmunen T1D, die über 14 Tage einen einmaligen Behandlungszyklus mit Teizeild® oder Placebo erhielten), zeigte sich nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von ~ 7 Jahren [80 Monate], dass der Anteil der Patient*innen ohne Progression zu Stadium 3 des T1D in der Teizeild®-Gruppe 36,4 % (n = 16/44) und in der Placebo-Gruppe 12,5 % (n = 4/32) betrug.13

CD: Cluster of Differentiation, Differenzierungscluster; HR: Hazard Ratio, Risikoverhältnis; T1D: Typ-1-Diabetes.

Referenzen

  1. Herold KC et al. Nat Rev Immunol 2024; 24: 435–51.
  2. O'Donovan AJ et al. Front Endocrinol (Lausanne) 2024; 15: 1477101.
  3. Nagy G et al. World J Diabetes 2022; 13: 835–50.
  4. Ziegler AG et al. JAMA 2013; 309: 2473–9.
  5. Insel RA et al. Diabetes Care 2015; 38: 1964–74.
  6. Gitelman SE et al. Diabetes 2023; 72: 1289–96.
  7. Wang YN et al. Front Immunol 2024; 15: 1450366.
  8. Kawasaki E. Int J Mol Sci 2023; 24: 10012.
  9. Breakthrough T1D. The stages of type 1 diabetes. https://breakthrought1d.org.au/what-is-t1d/stages/ Zuletzt abgerufen am 12.12.2025.
  10. Fachinformation Teizeild®, Stand: 01/2026.
  11. Herold KC et al. N Engl J Med 2019; 381: 603–13.
  12. Phillip M et al. Diabetes Care 2024; 47: 1276–98.
  13. Lledó-Delgado A et al. J Clin Invest 2024; 134: e177492.
  14. Latres E et al. Diabetes 2024; 73: 823–33.
  15. Sørensen JS et al. Diabetes Care 2013; 36: 3454–9.
  16. Gubitosi-Klug RA et al. J Clin Invest 2021; 131: e143011.
  17. Jeyam A et al. Diabetes Care 2021; 44: 390–8.
  18. Mellor JH et al. Diabetologie und Stoffwechsel 2025; 20: S38–9.
  19. Palmer JP et al. Diabetes 2004; 53: 250–64.
  20. Lachin JM et al. Diabetes 2014; 63: 739–48.
  21. Steffes MW et al. Diabetes Care 2003; 26: 832–6.
  22. Sims EK et al. Sci Transl Med 2021; 13: eabc8980.

 MAT-DE-2600794

Teizeild® Pflichttext

▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden.

Teizeild 1 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (steriles Konzentrat). Wirkstoff: Teplizumab. ZusammensetzungArzneilich wirksame Bestandteile: Ein ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 1 mg Teplizumab. Jede Durchstechflasche enthält 2 mg Teplizumab in 2 ml Konzentrat (2 mg/2 ml). Teplizumab ist ein monoklonaler Antikörper (humanisiertes IgG1-Kappa), der mittels rekombinanter DNA-Technologie in Ovarialzellen des chinesischen Hamsters (CHO) hergestellt wird. Sonstige Bestandteile: Natriummonohydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat, Polysorbat 80 (E 433), Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Teizeild ist indiziert bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 8 Jahren mit Typ-1-Diabetes (T1D) im Stadium 2 zur Verzögerung des Fortschreitens des T1D in das Stadium 3. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen: Im Kühlschrank lagern. Nicht einfrieren. Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Aufrecht lagern. Nebenwirkungen: Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Gelegentlich: Infektionen; nicht bekannt: Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung. Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Sehr häufig: Lymphopenie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Neutropenie, erniedrigtes Hämoglobin; häufig: Eosinophilie. Erkrankungen des Immunsystems: Häufig: Zytokin-Freisetzungssyndrom, gelegentlich: Überempfindlichkeit. Erkrankungen des Nervensystems: Sehr häufig: Kopfschmerzen. Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Sehr häufig: Erbrechen, Übelkeit; häufig: Diarrhö, Abdominalschmerzen. Leber- und Gallenerkrankungen: Sehr häufig: Alanin-Aminotransferase erhöht, Aspartat-Aminotransferase erhöht; häufig: Bilirubin erhöht. Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes: Sehr häufig: Ausschlag, Pruritus; häufig: Makulopapulöses Exanthem, Exanthem mit Pruritus, Urtikaria, Exfoliation der Haut. Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Sehr häufig: Fieber, Ermüdung; häufig: Schüttelfrost; nicht bekannt: Schmerzen, Unwohlsein. Abgabe/Verschreibungspflicht: Deutschland: Verschreibungspflichtig. Österreich: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Pharmakotherapeutische Gruppe: andere Antidiabetika, ATC-Code: A10XX01. 
Inhaber der Zulassung: Sanofi Winthrop Industrie, 82 avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich. 
Örtlicher Vertreter des Zulassungsinhabers: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main, Deutschland. sanofi-aventis GmbH, 1100 Wien, Österreich.

Stand der Information: Januar 2026

Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie ggf. Gewöhnungseffekten sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.