34.1/2026

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Advertorial
 
Nierenfunktion, Calcifizierungen und Lebensqualität im Blick behalten
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Liebe Leserinnen und Leser,


der chronische Hypoparathyreoidismus (HypoPT) ist eine komplexe multisystemische Erkrankung, die in der klinischen Praxis häufig unterschätzt wird. Während akute Hypoparathyreoidismus-Symptome wie Parästhesien bis hin zur Tetanie die Diagnose oft unmittelbar prägen, stellen die langfristigen Folgen fürdie Organsysteme eine große Herausforderung im Patientenmanagement dar.1-3 


Chronischer HypoPT kann zu verschiedenen Komplikationen führen wie Einschränkungen der Nierenfunktion, Calcifizierungen im Gehirn oder Reduktion der Lebensqualität.1 Diese Manifestationen können auf die Erkrankung selbst oder auf Komplikationen der konventionellen Therapie mit aktivem Vitamin D und Calcium zurückzuführen sein.2   

Grenzen der konventionellen Therapie

Die herkömmliche Behandlung mit oralem Calcium und aktivem
Vitamin D ist rein symptomatisch und kann die physiologischen Effekte von Parathormon (PTH) nicht vollständig kompensieren. Dies begünstigt insbesondere langfristige renale Komplikationen:


Bis zu 41 % der Patientinnen und Patienten sind von einer chronischen Nierenkrankheit (Chronic Kidney Disease, CKD) betroffen. Zudem liegt die Prävalenz für Nephrocalcinose bei bis zu 38 % und für Nephrolithiasis bei bis zu 36 %.3 Darüber hinaus besteht bei bis zu
52–74 % der Patientinnen und Patienten mit HypoPT das Risiko, Calcifizierungen im zentralen Nervensystem (ZNS) zu entwickeln.

Yorvipath® (Palopegteriparatid) adressiert den zugrunde liegenden Hormonmangel direkt. Klinische Studien zeigen eine stabile Normalisierung der Serumcalciumspiegel bei gleichzeitiger Reduktion oder Unabhängigkeit von konventioneller Therapie. Zudem wird die Calciumausscheidung im 24 Stunden-Urin normalisiert.4 Unter PTH-Ersatztherapie kommt es außerdem zu einer Reduktion der Tablettenlast und einer Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.4,5 

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Um potentielle irreversible Langzeitfolgen der konventionellen Therapie zu minimieren, betont auch die aktuelle ESE-Leitlinie 2025 bei klar definierten Indikationskriterien die PTH-Ersatztherapie ausdrücklichals nächste Stufe im Behandlungskonzept.6

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Hinweise:

& über 24 h aktive PTH-Spiegel im physiologischen Bereich

Abkürzungen:

CKD = Chronic Kidney Disease (chronische Nierenkrankheit)

HypoPT = Hypoparathyreoidismus   

PTH = Parathormon   
ZNS = zentrales Nervensystem

Referenzen:

1

Mannstadt M et al. Hypoparathyroidism. Nat Rev Dis Primers. 2017; 3:17055.  

2

Cusano NE, Bilezikian JP. Signs and Symptoms of Hypoparathyroidism. Endocrinol Metab Clin North Am. 2018; 47(4):759-770.

3

Gosmanova EO et al. Renal complications in patients with chronic hypoparathyroidism on conventional therapy: a systematic literature review. Rev Endocr Metab Disord. 2021; 22(2):297-316. 

4

Khan AA et al. Efficacy and Safety of Parathyroid Hormone Replacement With TransCon PTH in Hypoparathyroidism: 26-Week Results From the Phase 3 PaTHway Trial. J Bone Miner Res. 2023; 38(1):14-25.

5

Clarke BL et al. Efficacy and Safety of TransCon PTH in Adults With Hypoparathyroidism: 52-Week Results From the Phase 3 PaTHway Trial. J Clin Endocrinol Metab. 2025; 110(4): 951–960. 

6

Bollerslev J et al. Revised European Society of Endocrinology Clinical Practice Guideline: Treatment of Chronic Hypoparathyroidism in Adults. Eur J Endocrinol. 2025; 193(5):G49-G78. 

▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Jeder Verdachtsfall einer Nebenwirkung ist zu melden an Ascendis Pharma Endocrinology GmbH, Im Neuenheimer Feld 584, D-69120 Heidelberg, Deutschland, E-Mail: [email protected], Tel: 0800 0011166, oder an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.


Yorvipath® 168 µg/0,56 ml/294 µg/0,98 ml/420 µg/1,4 ml Injektionslösung in Fertigpen. Wirkstoff: PTH (134). Zusammensetzung: Yorvipath® besteht aus PTH (1-34), das über einer TransCon-Linker vorübergehend mit einem Methoxypolyethylenglykol (mPEG)-Träger konjugiert ist. Die auf PTH (1-34) basierende Konzentration beträgt 0,3 mg/ml. Den Fertigpen gibt es in drei Stärken: blauer Injektor 168 µg/0,56 ml mit einer Dosis von 6, 9 oder 12 µg; orangefarbener Injektor 294 µg/0,98 ml mit einer Dosis von 15, 18 oder 21 µg und burgunderroter Injektor 420 µg/1,4 ml mit einer Dosis von 24, 27 oder 30 µg. Sonstige Bestandteile: Bernsteinsäure, Mannitol, Metakresol, Natriumhydroxid, Salzsäure (zur pH-Einstellung) und Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Yorvipath® ist eine Ersatztherapie für Parathormon (PTH) zur Behandlung von Erwachsenen mit chronischen Hypoparathyreoidismus. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht anzuwenden bei Patienten mit Pseudohypoparathyreoidismus. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Kopfschmerzen, Parästhesie, Übelkeit, Reaktionen an der Injektionsstelle, Ermüdung; Häufig: Hyperkalzämie, Hypokalzämie, Schwindelgefühl, Synkope, Präsynkope, Palpitationen, posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom, orthostatische Hypotonie, Schmerzen im Oropharynx, Diarrhoe, Obstipation, Erbrechen, abdominales Unbehagen, Bauchschmerz, Arthralgie, Myalgie, Muskelzuckungen, muskuloskelettale Schmerzen, Asthenie, Durst, Ausschlag, Lichtempfindlichkeitsreaktion; Gelegentlich: Bluthochdruck, Brustkorbschmerzen, Brustkorbbeschwerden, Nykturie; Weitere Nebenwirkungen: Polyurie, Verminderte Knochendichte. Warnhinweise: Weitere Informationen s. Fach- und Gebrauchsinformation. Abgabestatus: Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Ascendis Pharma Bone Diseases A/S, Tuborg Boulevard 12, DK-2900 Hellerup, Denmark. Repräsentant in Deutschland: Ascendis Pharma Endocrinology GmbH, Im Neuenheimer Feld 584 D-69120 Heidelberg. Weitere Informationen auf Anfrage erhältlich.

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