Ausgabe 47.1/2025

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Advertorial
 
Rezdiffra
MASH: lebergerichtete Therapie ist kein Wunschdenken mehr

Die metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH) ist eine chronisch progressive Lebererkrankung, die unbehandelt mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Folgen, bis hin zum Tod, einhergeht und für die bisher keine zugelassene medikamentöse Therapie zur Verfügung stand.1, 2 Dabei ist ein rechtzeitiges Handeln entscheidend: jede:r 4. Patient:in zeigt eine schnelle Progression und entwickelt innerhalb von nur 0,5–3 Jahren eine Leberzirrhose oder ein hepatozelluläres Karzinom (HCC).*, 3 Außerdem erhöht sich das Mortalitätsrisiko bereits ab Fibrosegrad F2 auf etwa das 10-fache und bei Fibrosegrad F3 sogar auf das 17-fache im Vergleich zu F0.4 Dabei treibt die chronische Entzündung in der Leber die Fibroseprogression weiter an.5

Mit Rezdiffra® steht nun die erste und einzige in Europa zugelassene Therapie für die Behandlung von MASH mit mäßiger bis fortgeschrittener Fibrose zur Verfügung. 
Damit wird ein medizinischer Wendepunkt erreicht – erstmals kann direkt in den pathophysiologischen Mechanismus der Erkrankung eingegriffen und die zugrunde liegende Stoffwechselstörung gezielt adressiert werden.

Überzeugende Wirksamkeit mit lebergerichteter Therapie

Rezdiffra® ist ein lebergerichteter, selektiver Schilddrüsenhormonrezeptor β (THR-β)-Agonist, der durch die Wiederherstellung der gestörten THR-β-Signaltransduktion zentrale metabolische Prozesse in der Leber, wie die β-Oxidation von Fettsäuren und die Mitochondrienbiogenese, reaktiviert.6, 7 
Das Wirkprinzip zielt somit nicht nur auf Symptome, sondern auf die metabolische Ursache der Erkrankung ab. Durch die Aktivierung von THR-β sinkt der hepatische Fettgehalt sowie die inflammatorische Aktivität in der Leber und die Leberfibrose wird reduziert.6, 7

In der Phase-III-Studie MAESTRO-NASH zeigte Rezdiffra® eine signifikante MASH-Remission** sowie eine Fibroseverbesserung# um ≥ 1 Stadium im Vergleich zu Placebo.6

MASH-Remission und Fibroseverbesserung

Auch auf Laborparameter wie die Leberenzyme Alaninaminotransferase (ALT) und Aspartataminotransferase (AST) zeigt Rezdiffra® einen positiven Effekt.6 Innerhalb der ersten 4 Wochen nach Therapiestart kann zunächst ein leichter Anstieg der mittleren Werte von ALT und AST unter dem 1,5-fache des Ausgangswertes beobachtet werden.6 Diese Werte kehrten etwa 8 Wochen nach Beginn der Behandlung auf den Ausgangswert zurück.6

Demonstrierte Sicherheit

Darüber hinaus überzeugte Rezdiffra® in den Phase-III-Studien (MAESTRO-NASH und MAESTRO-NAFLD-1) mit einem guten Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen waren Durchfall, Übelkeit und Juckreiz.6 Durchfall trat typischerweise zu Beginn der Behandlung auf, war leicht bis mittelschwer und selbstheilend.6 Die mediane Dauer bis zum völligen Abklingen lag bei 3–4 Wochen.6

Insgesamt wurden bereits über 29.500 Patient:innen mit Rezdiffra® behandelt.+, 8
Die wachsende Erfahrung aus dem klinischen Alltag stärkt das Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit des Präparats.

Einfache Anwendung

Rezdiffra® ist durch die einfache 1 × tägliche, orale Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten gut in den Alltag Ihrer Patient:innen integrierbar.6

Um eine körpergewichtsadaptierte Therapie zu ermöglichen, stehen 2 verschiedene Dosierungen von Rezdiffra® zur Verfügung – 80 mg und 100 mg.6 Besteht die Notwendigkeit einer Dosisreduktion, z. B. aufgrund von Arzneimittelwechselwirkungen, steht Rezdiffra® zusätzlich in der Dosierung 60 mg zur Verfügung.++, 6

Tabelle und Packshots

Fazit

Mit Rezdiffra® ist in Europa erstmals eine gezielte, lebergerichtete Therapie verfügbar, die nicht nur histologische Verbesserungen zeigt, sondern auch das Potenzial besitzt, das Fortschreiten der Erkrankung und damit die Entwicklung einer Zirrhose oder eines HCC zu verhindern. In Kombination mit Lebensstilmaßnahmen eröffnet sie so neue Perspektiven für MASH-Patient:innen mit mäßiger bis fortgeschrittener Leberfibrose.

Lesen Sie mehr über die lebergerichtete Therapie mit Rezdiffra® auf www.madrigalpro.de.

° Retrospektive Kohortenstudie des Optum-Datensatzes mit anonymisierten elektronischen Gesundheitsakten (2007 bis 2018, Umfang 86 Millionen Patientendaten), die im klinischen Alltag in den Vereinigten Staaten erfasst wurden. Zeitraum des Krankheitsverlaufs retrospektiv definiert als Zeitraum zwischen dem Datum der Erstdiagnose von Leberzirrhose und/oder HCC und dem Indexdatum. Das Indexdatum war der beobachtete Beginn von MAFLD/MASH, definiert als die früheste Diagnose entweder von MAFLD/MASH selbst oder von einer der vier Begleiterkrankungen Typ-2-Diabetes, Adipositas, Hyperlipidämie oder Hypertonie. Daten von 4.013 MAFLD/MASH-Patient:innen mit terminaler Lebererkrankung (entweder Leberzirrhose oder HCC) wurden in die Studie eingeschlossen. Von den 4.013 Patient:innen wurden 951 (24 %) mit schneller Progression (0,5–3 Jahre), 2.070 (52 %) mit intermediärer Progression (>3–6 Jahre) und 992 (25 %) mit Standard-Progression (>6–10,5 Jahre) eingestuft.

** Remission der MASH (Score von 0–1 für Entzündung, 0 für Ballooning und jeglicher Wert für Steatose) ohne Verschlechterung der Leberfibrose.6
# Fibroseverbesserung um ≥ 1 Stadium ohne Verschlechterung der Steatohepatitis (definiert als keine Zunahme des Scores für Ballooning, Entzündung oder Steatose).6
## Fehlende Daten wurden als Nicht-Antworten betrachtet. Darüber hinaus wurden 11 Patient:innen ausgeschlossen, deren Biopsien aufgrund von COVID-bedingten Problemen außerhalb des Analysezeitraums durchgeführt wurden.6
+ Stand 30. September 2025.

++ Bei gleichzeitiger Anwendung mit einem moderaten CYP2C8-Inhibitor (z. B. Clopidogrel, Deferasirox, Teriflunomid) sollte die Dosis von Rezdiffra® bei einem Gewicht von < 100 kg auf 60 mg reduziert werden. Bei einem Gewicht von ≥ 100 kg sollte die Dosis auf 80 mg reduziert werden.6 Bitte beachten Sie die vollständige Auflistung der Wechselwirkungen in der Fachinformation.


ALT: Alaninaminotransferase; AST: Aspartataminotransferase; CYP2C8: Cytochrome P 450 2C8; HCC: Hepatozelluläres Karzinom; ICD-10: Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision; MAFLD: metabolische Dysfunktion-assoziierte Fettlebererkrankung; MASH: metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis; PZN: Pharmazentralnummer; THR-β: Schilddrüsenhormonrezeptor β.


1. EASL; EASD; EASO. J Hepatol. 2024;81(3):492–542. 2. Rinella ME et al. Hepatology. 2023;77(5):1797–1835. 3. Schattenberg JM et al. Gastro Hep Adv. 2024;3(1):101–108. 4. Dulai PS et al. Hepatology. 2017;65(5):1557–1565. 5. Karim G, Bansal MB. touchREV Endocrinol. 2023;19(1):60–70. 6. Fachinformation Rezdiffra®, Stand August 2025. 7. Petta S et al. Liver International. 2024;44(7):1526–1536. 8. Madrigal Pharmaceuticals, Inc. Madrigal Pharmaceuticals Reports Third-Quarter 2025 Financial Results and Provides Corporate Updates. Online verfügbar unter https://ir.madrigalpharma.com/news-releases/news-release-details/madrigal-pharmaceuticals-reports-third-quarter-2025-financial (letzter Zugriff 11.11.2025).



Pflichtangaben:

Rezdiffra® 60 mg Filmtabletten, Rezdiffra® 80 mg Filmtabletten, Rezdiffra® 100 mg Filmtabletten (Wirkstoff: Resmetirom). Qualitative & quantitative Zusammensetzung: Arzneilich wirksamer Bestandteil: 60/80/100 mg Resmetirom. Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Mannitol, Croscarmellose-Natrium, wasserfreie kolloidale Kieselerde, Magnesiumstearat; Tablettenüberzug 60/80/100 mg: Polyvinylalkohol, Titandioxid (E171), Makrogol, Talkum; Tablettenüberzug 80 mg: zusätzlich gelbes Eisenoxid (E172); Tablettenüberzug 100 mg: zusätzlich gelbes Eisenoxid (E172), rotes Eisenoxid (E172). Anwendungsgebiet: In Kombination mit Ernährung und Bewegung zur Behandlung von Erwachsenen mit nicht zirrhotischer, nicht alkoholischer Steatohepatitis (MASH), bei denen eine mäßige bis fortgeschrittene Leberfibrose (Fibrosestadien F2 bis F3) besteht. Art der Anwendung: Zum Einnehmen einmal täglich, mit oder ohne Nahrung. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Einnahme während der Schwangerschaft ist zu vermeiden, nicht während der Stillzeit anwenden. Warnhinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Durchfall, Übelkeit; Häufig: Juckreiz; Gelegentlich: Schwindelgefühl, Bauchschmerzen, Verstopfung, Erbrechen, Ausschlag; Selten: obstruktive Pankreatitis, Cholezystitis, Cholelithiasis, Urtikaria; Nicht bekannt: Lebertoxizität. Verschreibungspflichtig. Madrigal Pharmaceuticals EU Limited, 1 Castlewood Avenue, Dublin D06 H685, Irland. Stand: August 2025.


Rezdiffra® ist eine eingetragene Marke der Madrigal Pharmaceuticals Inc.