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Schweres unkontrolliertes Asthma Mucus Plugs: VESTIGE macht Veränderungen sichtbar
Schweres Asthma ist häufig mit einem strukturellen Umbau der Atemwege assoziiert. Hierzu zählen auch die sogenannten Mucus Plugs, die die Atemwege verschließen können. „Diese Veränderungen hat man bisher wenig beachtet, weil sie nur schwer sichtbar zu machen waren“, erklärte Prof. Dr. Christian Taube, Essen, im Rahmen einer Pressekonferenz.
Die multinationale, randomisierte, doppelblinde Phase-IV-Studie VESTIGE mit 109 Patient*innen nutzt die funktionelle Bildgebung, um die Wirkung von Dupilumab zu untersuchen. Die Teilnehmenden hatten ein mittelschweres bis schweres Asthma# (Eosinophile im Blut ≥ 300 Zellen/μl und FeNO ≥ 25 ppb und nachgewiesene Reversibilität im Lungenfunktionstest; PFT), wurden im Verhältnis 2:1 randomisiert und erhielten über einen Zeitraum von 24 Wochen entweder Dupilumab 300 mg$ q2w (mit 600 mg Initialdosis) oder Placebo (zusätzlich zur inhalativen Therapie).1 „Mit VESTIGE haben wir erstmals eine Studie, die sich prospektiv angeschaut hat, wie sich Mucus Plugs bei Patient*innen mit schwerem Asthma unter einer Dupilumab-Therapie verändern“, so Taube. Primärer Endpunkt war der Anteil der Asthmapatient*innen, die ein fraktioniertes exhaliertes Stickstoffmonoxid (FeNO) < 25 ppb erreichen, sowie die prozentualen Veränderungen der Atemwegsvolumina, korrigiert um das Lungenvolumen bei voller Lungenkapazität (Total Lung Capacity, TLC).1
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