07.1/2025

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Advertorial
 

Schweres unkontrolliertes Asthma
Mucus Plugs: VESTIGE macht Veränderungen sichtbar

Schweres Asthma ist häufig mit einem strukturellen Umbau der Atemwege assoziiert. Hierzu zählen auch die sogenannten Mucus Plugs, die die Atemwege verschließen können. „Diese Veränderungen hat man bisher wenig beachtet, weil sie nur schwer sichtbar zu machen waren“, erklärte Prof. Dr. Christian Taube, Essen, im Rahmen einer Pressekonferenz.

Die multinationale, randomisierte, doppelblinde Phase-IV-Studie VESTIGE mit 109 Patient*innen nutzt die funktionelle Bildgebung, um die Wirkung von Dupilumab zu untersuchen. Die Teilnehmenden hatten ein mittelschweres bis schweres Asthma# (Eosinophile im Blut ≥ 300 Zellen/μl und FeNO ≥ 25 ppb und nachgewiesene Reversibilität im Lungenfunktionstest; PFT), wurden im Verhältnis 2:1 randomisiert und erhielten über einen Zeitraum von 24 Wochen entweder Dupilumab 300 mg$ q2w (mit 600 mg Initialdosis) oder Placebo (zusätzlich zur inhalativen Therapie).1 „Mit VESTIGE haben wir erstmals eine Studie, die sich prospektiv angeschaut hat, wie sich Mucus Plugs bei Patient*innen mit schwerem Asthma unter einer Dupilumab-Therapie verändern“, so Taube. Primärer Endpunkt war der Anteil der Asthmapatient*innen, die ein fraktioniertes exhaliertes Stickstoffmonoxid (FeNO) < 25 ppb erreichen, sowie die prozentualen Veränderungen der Atemwegsvolumina, korrigiert um das Lungenvolumen bei voller Lungenkapazität (Total Lung Capacity, TLC).1


Abb. 1 | Veränderung des Mucus Scores unter Dupilumab und Placebo.mod. nach 2

Dupilumab reduzierte Mucus Plugs

Unter Dupilumab (Dupixent®)# erreichten signifikant mehr Patient*innen einen FeNO-Wert von < 25 ppb als unter Placebo.1 Parallel zeigten die CT-Bilder bereits nach 4 Wochen einen Rückgang der Mucus Plugs, sodass bis Woche 24 die Patient*innen unter Dupilumab eine numerisch ausgeprägte Reduktion des Mucus Plug Scores erzielten (Abb. 1).2 In der Placebogruppe stieg dieser Wert hingegen leicht an. Darüber hinaus reduzierte Dupilumab auch das Mucus-Volumen und den Mucus Score signifikant im Vergleich zu Placebo. „Eine Reduktion des Mucus Scores, den wir bei den Patient*innen messen können, ist deutlich assoziiert mit einer Besserung der Lungenfunktion“, ordnete Taube die Ergebnisse ein.

Gezielt gegen die Typ-2-Inflammation

Vielen Asthma-Fällen liegt eine Typ-2-Inflammation in den Atemwegen zugrunde. Als Treiber der Typ-2-Inflammation gelten die Interleukine IL-4, IL-13 und IL-5.3,4 Diese führen u. a. zu strukturellen Veränderungen des Lungengewebes, wobei besonders IL-13 mit einer erhöhten Schleimproduktion assoziiert wird.5,6 Der monoklonale Antikörper Dupilumab wirkt zielgerichtet gegen die Typ-2-Inflammation, indem er an die gemeinsame Untereinheit der Rezeptoren für IL-4 und IL-13 bindet und deren Signalwege blockiert (Abb. 2).3


Abb. 2 | Dupilumab hemmt gezielt die Signaltransduktion von IL-4 und IL-13.mod. nach 3

# Dupilumab ist angezeigt als Add-on-Erhaltungstherapie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren sowie bei Kindern (6–11 Jahre) mit schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch eine erhöhte Anzahl der Eosinophilen im Blut und/oder erhöhtes FeNO, das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide (ICS) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren bzw. mittel- bis hochdosierter inhalativer Kortikosteroide (ICS) bei Kindern (6–11 Jahre) plus einem weiteren zur Erhaltungstherapie angewendeten Arzneimittel unzureichend kontrolliert ist.7

$ Die 300-mg-Dosierung ist in Europa nach einer Initialdosis von 600 mg nur für Patient*innen mit schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation zugelassen, die auf orale Kortikosteroide eingestellt sind und/oder die gleichzeitig an nicht ausreichend kontrollierter atopischer Dermatitis leiden oder bei Erwachsenen mit komorbider schwerer unkontrollierter chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP). Für alle anderen Patient*innen beträgt die zugelassene Erhaltungsdosis 200 mg alle 2 Wochen nach einer Initialdosis von 400 mg.7

Referenzen:
1 Porsbjerg C et al.: ATS 2024; Poster P405
2 Castro M et al. AAAAI 2024; L24 inkl. Supplement
3 Gandhi NA et al. Nat Rev Drug Discov 2016; 15: 35–50
4 Fajt ML, Wenzel SE. Allergy Asthma Immunol Res 2017; 9: 3–14
5 Robinson D et al. Clin Exp Allergy 2017; 47: 161–175
6 Vatrella A et al. J Asthma Allergy 2014; 7: 123–130
7 Fachinformation Dupixent® 200/300 mg, Stand November 2024

Quelle:
Virtuelle Pressekonferenz „Unsichtbares sichtbar: VESTIGE-Studie zu Dupilumab bei schwerem Asthma“, 10. Dezember 2024; Veranstalter: Sanofi

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Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi und Regeneron

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