42.1/2024

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Advertorial
 

Liebe Leser*innen,

auf dem Kongress der European Respiratory Society (ERS), der vom 7. bis 11. September stattfand, wurden im Rahmen einer Pressekonferenz von Sanofi die Zulassung von Dupilumab (Dupixent®) zur Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beleuchtet und ein Poster mit gepoolten Daten der beiden Zulassungsstudien BOREAS und NOTUS präsentiert.

Beim ERS 2024 wurden erstmals gepoolte Daten der beiden Studien präsentiert: Sie zeigen, dass unter der Biologikatherapie im Vergleich zu Placebo – jeweils zum maximalen inhalativen Behandlungsstandard bestehend aus ICS/LABA/LAMA , – 31 % weniger mittelschwere oder schwere Exazerbationen pro Jahr auftraten (p < 0,0001). Außerdem war nach 12 Wochen die Lungenfunktion (FEV1 vor der Bronchodilatation) im LS-Mittelwert im Vergleich zu Placebo unter Dupilumab gegenüber dem Ausgangswert um 147 ml vs. 64 ml unter Placebo angestiegen (p < 0,0001). Verbesserungen wurden bereits nach zwei Wochen beobachtet und hielten nach 52 Wochen an [1].

Bei 20 bis 40 % der COPD-Patient*innen liegt der Erkrankung eine Typ-2-Inflammation zugrunde, die durch eine erhöhte Anzahl an Eosinophilen (EOS ≥ 300 Zellen/μl) gekennzeichnet ist [2]. Diese Patient*innen können von einer Therapie mit dem monoklonalen Antikörper Dupilumab profitieren [2,3]. Basis der Zulassung von Dupilumab bei COPD waren die beiden randomisierten doppelblinden Phase-III-Studien BOREAS und NOTUS. Diese wurden über einen Zeitraum von 52 Wochen mit insgesamt 1.874 Erwachsenen, die von einer mittelschweren bis schweren unzureichend kontrollierten COPD betroffen waren, und Zeichen einer Typ-2-Inflammation (≥ 300 Zellen/μl) aufwiesen, durchgeführt [1].

Exazerbationen und eine fortschreitende Verschlechterung der Lungenfunktion sind zentrale Herausforderungen für Menschen mit einer COPD, erklärten Experten auf einer Presseveranstaltung. Jede Exazerbation erhöht das Risiko für künftige Exazerbationen, führt zu einer irreversiblen Verschlechterung der Lungenfunktion und geht mit einer erhöhten Mortalität einher [1, 2]. Trotz intensiver inhalativer Therapie treten bei etwa der Hälfte der COPDPatient*innen weiterhin Exazerbationen auf – sie leiden an einer unkontrollierten Erkrankung [2]. Für die Betroffenen mit Typ-2-Inflammation, die durch eine erhöhte Anzahl von Eosinophilen im Blut (≥ 300 Zellen/μl) gekennzeichnet ist, kann die im Juni erteilte EU-Zulassung von Dupilumab in der Indikation COPD die Situation verändern.

Quelle: Pressekonferenz „Advancing Our Understanding of COPD“ im Umfeld der Jahrestagung der European Respiratory Society (ERS);
Wien, 07.09.2024. Veranstalter: Sanofi

Literatur:
1. Suissa S et al. Thorax. 2012;67(11):957-963.
2. Halpin D et al. Eur Respir J. 2020;55: 1901921.

Wie stark eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) das Leben beeinflussen kann, machte Angelika Widham, Präsidentin des Bundesverbandes Selbsthilfe Österreich, anhand ihrer persönlichen Erfahrungen deutlich. Die Symptome – u. a. Husten, Dyspnoe und Schlafstörungen – beeinträchtigten auch die mentale Gesundheit ihres an COPD erkrankten Ehemannes stark. Er habe keine Kraft mehr gehabt, war nicht mehr arbeitsfähig und sorgte sich um seine Zukunft, berichtet sie. Das gesamte Management der Erkrankung sei auf ihren Schultern gelegen. Gelitten habe sie auch unter der Stigmatisierung ihres Mannes, da dieser nie geraucht habe.

Quelle: Pressekonferenz „Advancing Our Understanding of COPD“ im Umfeld der Jahrestagung der European Respiratory Society (ERS);
Wien, 07.09.2024. Veranstalter: Sanofi

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MAT-DE-2403874-1.0 (10/2024)

Referenzen
a Nahezu ausschließlich inhalative Dreifachtherapie. Eine duale Therapie mit LABA/LAMA war zulässig, wenn ICS nicht angebracht waren.
b ICS: inhalative Kortikosteroide, LABA: langwirksame Beta-2-Agonisten, LAMA: langwirksame Muskarin-Antagonisten

[1] Bhatt SP et al. Poster 4787, ERS 2024
[2] Rabe et al. Am J Respir Crit Care Med 2023 Aug 15;208(4):395-405.
[3] Fachinformation Dupixent®, aktueller Stand.

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