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Phase-4-Studie VESTIGE Bildgebung macht die Verbesserungen in den Atemwegen sichtbar
Die randomisierte, placebokontrollierte 24-wöchige Studie VESTIGE untersuchte unter anderem die Auswirkungen einer Dupilumab-Therapie auf die Lungenfunktion und Inflammation in den Atemwegen. Mittels funktioneller Bildgebung (functional respiratory imaging, FRI) konnten die Veränderungen sichtbar gemacht und im Vergleich zur Spirometrie frühzeitig erkannt werden.
Eingeschlossen waren 109 Patient*innen im Alter von 18 bis 70 Jahren mit unkontrolliertem mittelschwerem bis schwerem Asthma# (Eosinophile im Blut ≥ 300 Zellen/µl und FeNO ≥ 25 ppb und nachgewiesener Reversibilität im Lungenfunktionstest), die entweder mit Dupilumab (Dupixent®)# 300 mg$ q2w (mit 600 mg Initialdosis, n=72) oder Placebo (n=37) behandelt wurden.1 Zu Baseline, in Woche 4 sowie in Woche 24 wurde ein CT-Scan durchgeführt.1
Weniger Mucus Plugs Eine erhöhte Schleimproduktion sowie strukturelle Veränderungen der Atemwege als Folge der chronischen Inflammation und erhöhte Typ-2-Biomarker kommen bei vielen Asthma-Patient*innen vor. Die vermehrten Schleimablagerungen (z.B. in Form von Mucus Plugs) sind mit einer erhöhten Symptomlast für die Patient*innen sowie Gebrauch oraler Kortikosteroide (OCS) assoziiert.2–4 In VESTIGE war die Reduktion des Mucus Plug Scores unter Dupilumab numerisch größer als unter Placebo (Abb. 1).5 Ebenso ging das Mucus-Volumen zurück. Diese Verbesserungen waren in den CT-Scans deutlich sichtbar.1,5,6
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