36.1/2025

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Aktualisierung EAU-Leitlinien1
 
Urologen-Umfrage
 
 

Rezidivprophylaxe bei Patienten mit Harnsteinen – Nachsorge von Patienten wird dringend empfohlen

Ca. 50 % der Harnstein-Patienten erleiden innerhalb von 5 Jahren ein Rezidiv, nach 10 Jahren treten 89–90% Rückfälle auf.1 Informationen, welche Patienten ein besonders hohes Risiko für ein Wiederauftreten der Urolithiasis haben und welche Empfehlungen zur Prophylaxe sinnvoll sind, enthält unter anderem die jüngste Aktualisierung der EAU-Leitlinien. An erster Stelle stehen für die Autoren die metabolische Steinuntersuchung und die Metaphylaxe bei Patienten mit hohem Rezidivrisiko.1

Themen, die auch Inhalt des Workshops „Urolithiasis – Game of Stones“ auf dem diesjährigen DGU-Kongress am 18.09.2025 sind. Im Zentrum steht ein interaktiver Talk mit den Experten Prof. Dr. Andreas Neisius – Mitautor der EAU-Leitlinien – und Dr. Jens Westphal.

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Realitätscheck Patientennachsorge
 
 

Trotz Kenntnis der Leitlinienempfehlung ist die Metaphylaxe ein Stiefkind in der Therapie

Die Frage, wie gut die medizinische Metaphylaxe tatsächlich in der urologischen Regelversorgung umgesetzt wird, war Gegenstand einer aktuellen Befragung.2 Die Ergebnisse geben interessante Einblicke: Zwar besteht bei vielen ein gutes Leitlinienverständnis, doch die Umsetzung der medikamentösen Metaphylaxe erfolgt oft selektiv – und wird nicht selten durch praktische Hürden ausgebremst.

 
Urologen-Umfrage
 
 

Welche Stolpersteine müssen hier aus dem Weg geräumt werden? Welche Rolle spielen Faktoren wie mangelnde Therapieadhärenz, Verordnungshürden oder ein Informationsdefizit? Das erfahren Sie im vollständigen Beitrag.


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Verordnung von Alkalizitraten: Kassenleistung häufiger möglich als gedacht
 
Sommerurolithiasis
 
 
 

In der Urolithiasis-Therapie sind Alkalizitrate bewährt – mit unserem Kodierleitfaden unterstützen wir Sie bei der Verordnung


Alkalizitrate wie Blemaren® N spielen eine zentrale Rolle in der Therapie und Metaphylaxe von Harnsteinen. Da es sich um rezeptfreie OTC-Arzneimittel handelt, herrscht jedoch häufig Unsicherheit darüber, ob und wann eine Verordnung zulasten der GKV möglich ist. Dabei ist die Regelung eindeutig: Laut Anlage I der Arzneimittel-Richtlinie sind Citrate zur Behandlung von Harnkonkrementen erstattungsfähig – das schließt auch die Metaphylaxe mit ein.3


Um Sie bei der Verordnung von Blemaren® N Brausetabletten bestmöglich zu unterstützen, bietet Ihnen unser Verordnungsleitfaden einen Überblick über die wesentlichen ICD-Kodierungen zur Dokumentation.


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Pflichttext
 
 
Quellen
[1] Skolarikos A, Somani B, Neisius A, et al. Metabolic evaluation and recurrence prevention for urinary stone patients: An EAU guidelines update. Eur Urol 2024; 86: 343-63.
[2] Multiple-Choice-Umfrage (Auswahl/Nennung der medikamentösen Therapie über Freitext), Zeitschrift „Urologie Inside“ 03.2024, Newsletter „Urologie für alle“ 23.04.2024, unveröffentlichte Daten.
[3] Anlage I zum Abschnitt F der Arzneimittel-Richtlinie; Gesetzliche Verordnungsausschlüsse in Arzneimittelversorgung und zugelassene Ausnahmen. Zugelassene Ausnahmen zum gesetzlichen Verordnungsausschluss nach § 34 Abs. 1 Satz 2 SGB V (OTC-übersicht); 14. Citrate nur zur Behandlung von Harnkonkrementen.