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Liebe Leserin, lieber Leser,
in diesem Newsletter möchten wir Ihnen das bis dato längste Follow-up für eine immunonkologische Kombination in der Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (RCC) vorstellen: die 9-Jahresdaten der CheckMate 214 – präsentiert auf dem ASCO 2025 – zu Opdivo® (Nivolumab)1 + Yervoy® (Ipilimumab)2 bei Patient:innen mit intermediärem oder ungünstigem Risikoprofil. Die Auswertung untermauert die bisherigen Wirksamkeitsdaten von Opdivo® + Yervoy® bei bekanntem Sicherheitsprofil.3
Nach 9 Jahren (medianes Follow-up 111,1 Monate) waren der explorativen Analyse zufolge 3 von 10 mit Opdivo® + Yervoy® behandelte Patient:innen (30 %) mit intermediärem oder ungünstigem Risikoprofil am Leben.3 In der mit Sunitinib behandelten Gruppe waren es 19 % der Patient:innen.3 Das mediane Gesamtüberleben war mit 46,7 Monaten (95 %-Konfidenzintervall [KI]: 35,0–55,7) um gut 20 Monate länger als unter Sunitinib (26,0 Monate; 95 %-KI: 21,8–32,6).3
CheckMate 214: Nach 9 Jahren waren in der explorativen Analyse 3 von 10 RCC-Patient:innen mit intermediärem oder ungünstigem Risikoprofil unter Opdivo® + Yervoy® am Leben (mod. nach3)
Die in früheren Auswertungen bereits beobachtete Überlegenheit von Opdivo® + Yervoy® bei der Ansprechdauer (DOR) und dem progressionsfreien Überleben (PFS) im Vergleich zu Sunitinib setzte sich auch in der explorativen Analyse fort: Nach 96 Monaten hielt das initiale Ansprechen (ORR 42 %) bei 50 % der Patient:innen mit intermediärem oder ungünstigem Risikoprofil weiter an vs. 23 % im Sunitinib-Arm (mediane DOR: 83 Monate vs. 20 Monate).3 Damit war das Risiko, einen Progress nach Erreichen des Ansprechens zu erleiden, unter Opdivo® + Yervoy® um mehr als die Hälfte (52 %) reduziert vs. Sunitinib (Hazard Ratio [HR] 0,48; 95 %-KI: 0,33–0,69).3 Das Plateau nach ca. 2 Jahren in der PFS-Kurve zugunsten von Opdivo® + Yervoy® hatte auch in der explorativen Analyse nach 96 Monaten weiter Bestand (25 % vs. 9 %).3
Das Verträglichkeitsprofil von Opdivo® + Yervoy® war konsistent zu früheren Auswertungen mit weniger behandlungsbedingten unerwünschten Ereignissen von Grad 3 oder 4 vs. Sunitinib in der As-Treated-Population* (49 % vs. 64 %).3
* Zulassung nur für Patient:innen mit intermediärem oder ungünstigem Risikoprofi.
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