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NEWS
TRAVERSE-Studie: Testosterontherapie und kardiovaskuläres Risiko
Erhöht eine Testosterontherapie (TTh) das Risiko für unerwünschte kardiovaskuläre (CV) Ereignisse hypogonadalen Patienten mit erhöhtem CV-Risiko? Diese Frage wird und wurde in der Fachwelt häufig diskutiert. Da retrospektive Beobachtungsstudien mit hypogonadalen Männern in der Vergangenheit widersprüchliche Ergebnisse geliefert hatten, forderte die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) im März 2015 die Durchführung einer großen randomisierten klinischen Studie, um zu ermitteln, ob eine TTh das CV-Risiko erhöht oder nicht. Die multizentrische, randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Phase-IV-Studie „TRAVERSE“ lieferte hierzu eindeutige Ergebnisse.
NEWS
Besserung einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung unter Testosterontherapie
Die metabolisch assoziierte Steatose-Leberkrankheit (MASLD) betrifft einen erheblichen Teil der männlichen Bevölkerung – insbesondere bei Testosteronmangel. Aktuelle Studiendaten legen nahe, dass eine Testosterontherapie positive Effekte auf Leberfett, Fibrose und Leberwerte haben könnte. Diese Übersicht beleuchtet die aktuelle Evidenzlage und zeigt, welches Potenzial in dieser Behandlungsstrategie steckt.
NEWS
Verminderung von oxidativem Stress bei älteren Männern unter Testosterontherapie
Als oxidativen Stress bezeichnet man einen Zustand im Stoffwechsel, bei dem durch ein Ungleichgewicht zwischen oxidierenden und reduzierenden Stoffen Schäden an Zellen oder deren Funktionen entstehen. Oxidativer Stress entsteht u.a. durch Risikofaktoren wie falsche Ernährung und darauf aufbauend Adipositas, Typ-2-Diabetes u.a. Da sich in der Regel unter einer Testosterontherapie (TTh) die fettfreie Köpermasse erhöht und der Körperfettanteil reduziert, stellt sich die Frage, ob eine TTh auch oxidativen Stress verringern kann und ob dies mit der Veränderung der Körperzusammensetzung im Zusammenhang steht. Lesen Sie hier, was das dänische Forscherteam um Louise Lehmann Christensen dazu herausgefunden hat.
KASUISTIK
Testosterongabe nach kurativer PCa-Therapie: was ist zu beachten?
Wie kann einem Patienten mit Hypogonadismus nach kurativer Behandlung seines Prostatakarzinoms (PCa) geholfen werden, ohne die Sicherheit zu gefährden? Die folgende Kasuistik zeigt eindrücklich, wie eine Testosterontherapie unter Beachtung der aktuellen Leitlinien sowie strenger klinischer Überwachung die Lebensqualität und Gesundheit des Patienten verbessern konnte. Sie beleuchtet zugleich das Thema einer sorgfältigen individuellen Nutzen-Risiko-Abwägung bei der Behandlung. Ein interessanter Fall, der zum Nachdenken und zur Diskussion anregt.
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