22.1/2025

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Advertorial
 
Urolithiasis ist kein Zufall
 
Urolithiasis-Umfrage: Metaphylaxe-Potenzial häufig ungenutzt
 
Urologen-Umfrage
 
 

Die Rezidivprophylaxe nach Harnsteinen ist medizinisch gut begründet – doch wie konsequent wird sie tatsächlich umgesetzt?

Bis zu 50 %1 der Harnstein-Patienten erleiden im Laufe ihres Lebens ein Rezidiv. Wer hier vorbeugen will, hat prinzipiell wirksame Optionen zur Verfügung – zumindest auf dem Papier. Die Frage, wie gut die medizinische Metaphylaxe in der urologischen Regelversorgung umgesetzt wird, war Gegenstand einer aktuellen Befragung. Die Ergebnisse geben interessante Einblicke: Zwar besteht bei vielen ein gutes Leitlinienverständnis, doch die Umsetzung der medikamentösen Metaphylaxe erfolgt oft selektiv – und wird nicht selten durch praktische Hürden ausgebremst.

Welche Stolpersteine müssen hier aus dem Weg geräumt werden? Welche Rolle spielen Faktoren wie mangelnde Therapieadhärenz, Verordnungshürden oder ein Informationsdefizit? Das erfahren Sie im vollständigen Beitrag.

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Verordnung von Alkalizitraten: Kassenleistung häufiger möglich als gedacht
 
Erstattungsfähigkeit
 
 

In der Urolithiasis-Therapie sind Alkalizitrate bewährt – mit unserem Kodierleitfaden unterstützen wir Sie bei der Verordnung

Alkalizitrate wie Blemaren® N spielen eine zentrale Rolle in der Therapie und Metaphylaxe von Harnsteinen. Da es sich um rezeptfreie OTC-Arzneimittel handelt, herrscht jedoch häufig Unsicherheit darüber, ob und wann eine Verordnung zulasten der GKV möglich ist. Dabei ist die Regelung eindeutig: Laut Anlage I der Arzneimittel-Richtlinie sind Citrate zur Behandlung von Harnkonkrementen erstattungsfähig – das schließt auch die Metaphylaxe mit ein.

Um Sie bei der Verordnung von Blemaren® N Brausetabletten bestmöglich zu unterstützen, bietet Ihnen unser Verordnungsleitfaden einen Überblick über die wesentlichen ICD-Kodierungen zur Dokumentation.

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Pflichttext

 
 
Der Klimawandel erreicht den Praxisalltag: Risikofaktor Sommerhitze
 
Sommerurolithiasis
 
 

Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Gefahr urologischer Ereignisse – insbesondere für Patienten mit Harnsteinvorgeschichte

Der Zusammenhang zwischen Hitzeereignissen und Harnsteinerkrankungen wird zunehmend Thema in der urologischen Praxis. Und was früher überwiegend auf klinischer Erfahrung beruhte, ist inzwischen durch Studien belegt: Steigende Außentemperaturen2, unzureichende Flüssigkeitszufuhr und konzentrierter Harn3 begünstigen die Kristallbildung4 – insbesondere bei Personen mit bestehendem Risiko5.

Doch wie lässt sich hitzebedingter Steinbildung im Praxisalltag konkret begegnen – und welche Maßnahmen helfen wirklich weiter? Wie sich Prophylaxe und Metaphylaxe bei hohen Temperaturen sinnvoll ergänzen können, das beleuchtet der Beitrag zur aktuellen Datenlage und Versorgungsperspektive.

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Quellen
[1] S2k-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Metaphylaxe der Urolithiasis – (AWMF Registernummer 043-025), Aktualisierung 2018, abrufbar unter https://register.awmf.org/assets/guidelines/043-025l_S2k_Diagnostik_Therapie_Metaphylaxe_Urolithiasis_2019-07_1-abgelaufen.pdf, letzter Zugriff 20.05.2025.
[2] Liu J et al. Hot weather as a risk factor for kidney disease outcomes: A systematic review and meta-analysis of epidemiological evidence. Sci Total Environ 2021; 801: 149806.
[3] Videns N et al. Klimawandel ganz nah: Hitzewellen. Auswirkungen und Vorbeugung. Nephrologie 2023; 18: 203–212.
[4] DGU/BvDU. Große Hitze begünstigt die Steinbildung – Urologen warnen vor der Sommerkrankheit Harnsteine. https://www.urologenportal.de/pressebereich/pressemitteilungen/presse-aktuell/presse-archiv/pressemitteilungen-aus-dem-jahr-2014/grosse-hitze-beguenstigt-die-steinbildung-urologen-warnen-vor-der-sommerkrankheit-harnsteine-22072014.html, letzter Zugriff am 20.05.2025.
[5] Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU). Die häufigste urologische Notfalleinweisung: Neues zu Harnsteinerkrankungen auf dem 72. DGU-Kongress. https://www.urologenportal.de/pressebereich/pressemitteilungen/aktuell/die-haeufigste-urologische-notfalleinweisung-neues-zu-harnsteinerkrankungen-auf-dem-72-dgu-kongress-04062020.html. Zugriff am 20.05.2025.