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Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem Schwerpunkt-Newsletter geht es dieses Mal um die dermatologische Onkologie.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Dermatologische Onkologie
In dieser Ausgabe unseres Themen-Newsletters dreht sich alles um das Thema Hautkrebs. So zeigt eine aktuelle Studie zum Merkelzellkarzinom, dass sich ein erstes Rezidiv in Form von steigenden Titern der Antikörper gegen das Merkelzell-Polyomavirus ankündigt. Diese Ergebnisse könnten Konsequenzen für die Nachsorge haben: Angesichts eines negativen prädiktiven Wertes von 99,3 Prozent könnte ein fallender oder negativer Titer eine Bildgebung überflüssig machen und umgekehrt ein steigender Antikörpertiter eine engmaschigere Nachsorge auslösen.
Dass Sonnenbrände zu Hautkrebs beitragen, klingt nach einer Binsenweisheit. Aber offenbar war der Zusammenhang zum kutanen Plattenepithelkarzinom (cSCC) doch nicht so sonnenklar und wurde daher nun in einem aktuellen Review untersucht. Die Übersichtsarbeit demonstriert ein signifikant erhöhtes Risiko für cSCC bei mittlerer und hoher Häufigkeit von schmerzhaften, blasenbildenden und/oder schweren Sonnenbränden im Laufe des Lebens. Vor allem eine hohe Rate an schweren Sonnenbränden in der Kindheit erwies sich als kritisch.
Die übrigen vier Studien widmen sich der Therapie des Melanoms: Als günstig erwiesen sich die Wächterlymphknotenbiopsie und die neoadjuvante Therapie mit Nivolumab und Ipilimumab, wie Fünf-Jahres-Daten zeigen. Ferner belegt eine aktuelle Untersuchung, dass beim fortgeschrittenen Melanom vom akralen Subtyp Toripalimab wirksamer ist als Dacarbazin. Negative Ergebnisse erbrachte hingegen eine große Phase‑III‑Studie, die keinen Nutzen des Zusatzes von Vibostolimab zu Pembrolizumab feststellen konnte.
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