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Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem Schwerpunkt-Newsletter stellen wir Ihnen dieses Mal aktuelle Studien zum Blasenkarzinom vor.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Blasenkarzinom
Patienten, die gleichzeitig unter nicht muskelinvasivem Blasenkrebs und einer Blasenauslassobstruktion leiden, haben ein geringeres Rezidiv- und Progressionsrisiko, wenn sie eine Holmium-Laser-Enukleation der Prostata erhalten. Liegt ein rezidivierendes, hochgradiges, nicht muskelinvasives Blasenkarzinom vor, zeigt sich die radikale Zystektomie auf lange Sicht vorteilhafter als eine blasenerhaltende Therapie.
Auch beim Blasenkarzinom erweist sich zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) als vielversprechender prognostischer Marker, wie bereits beim Prostatakarzinom und Hodenkrebs nachgewiesen (s. Newsletter „Uro-Onkologie“, 25.02.2026). Dies konnten Wissenschaftler für die radikale Zystektomie belegen. Nimmt man zur ctDNA einen kombinierten Immunmarker hinzu, lassen sich bei einer adjuvanten Immuntherapie Patienten besser stratifizieren.
Eine radikale Zystektomie stellt als großer Eingriff eine Herausforderung für den Körper dar. Behandelnde Ärzte können ihre Patienten bei der Erholung unterstützen, indem sie ihnen eine optimierte perioperative Ernährung anbieten.
Mehr dazu und zu weiteren Studien finden Sie in diesem Newsletter.
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