Online-Patiententag am UKL zu Kopf-Hals-Krebs22. September 2020 Andreas Dietz (l.), Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des UKL und Schirmherr der „Make Sense“-Kampagne in Deutschland. (Foto: Stefan Straube/UKL). Bernd Lethaus (r.), Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie des UKL. (Foto: Ines Christ / UKL) Aufklärung und Informationen über Kopf-Hals-Tumoren – dieser Aufgabe widmet sich alljährlich die europaweite Kampagne „Make Sense” der European Head and Neck Society (EHNS), an deren Spitze in Deutschland Prof. Andreas Dietz, Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des UKL, steht. „Wodurch bekommt man diesen Krebs, wie kann man ihn am besten behandeln – solche und andere Fragen wollen wir bei einem Patiententag beantworten”, erklärt der HNO-Spezialist. „Durch die Covid-19-Pandemie können wir aber leider nicht direkt mit Betroffenen und Interessierten ins Gespräch kommen. Deshalb findet unser Patiententag online statt.” Gemeinsam mit Prof. Bernd Lethaus, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie am UKL, und weiteren Leipziger Experten wird Dietz neueste medizinische Erkenntnisse rings um diese Erkrankungen vorstellen. Erläutert werden bei dieser Online-Veranstaltung, die im Rahmen der „Head and Neck Awareness Week” stattfindet, beispielsweise neue Krebsbekämpfungsstrategien und schonende Operationsverfahren, welche Hoffnungen eine bestimmte Impfung und die Aktivierung des Immunsystems machen, wie innerhalb der Krebstherapie Kaufunktion und Zahngesundheit verbessert werden können oder was zu tun ist, wenn Schlucken und Sprechen nach der Therapie nicht mehr gut funktionieren. „Wir setzen alles daran, dass Betroffene nach der Behandlung mit möglichst geringen Einschränkungen in ihr vorheriges Leben zurückkehren können”, betont Dietz. Sein Kollege Lethaus weist darauf hin: „Neben der eigentlichen Behandlung ist es auch unsere Aufgabe, den Betroffenen die Angst vor dem Ungewissen zu nehmen.” Das kann Anke Steinbacher, Betroffene und Patin der Awareness Week, bestätigen: „Ich lebe heute wieder ein sehr normales, aktives, überaus soziales und ja – auch lustiges – Leben. Niemand sieht, dass ich eine sehr große OP buchstäblich mitten im Gesicht hatte und ich habe auch nicht mit Folgeschäden zu kämpfen. Und das alles nur, weil ich mich getraut habe, dem ersten Therapieansatz nicht zu folgen und stattdessen weiter zu suchen. Dabei habe ich den Arzt gefunden, der genau das Gleiche wollte wie ich: Mich krebsfrei zu bekommen, und zwar so, dass ich danach genauso gut und gerne lebe wie davor.” Patiententag Kopf-Hals-Tumoren:23. September 2020, 17 bis 19.30 UhrIm Internet unter:https://ukl-live.de/kopf-hals-krebs
Mehr erfahren zu: "Morbus Sjögren: Präzisionstherapie für Autoimmun-Erkrankung in Sicht" Morbus Sjögren: Präzisionstherapie für Autoimmun-Erkrankung in Sicht Der Entzündungs-Botenstoff Interferon-Alpha kann die Sjögren-Krankheit auslösen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) sowie der Universitäten Bonn, Edinburgh und Newcastle.
Mehr erfahren zu: "Nasopharynxkarzinom: Tislelizumab plus Chemotherapie" Weiterlesen nach Anmeldung Nasopharynxkarzinom: Tislelizumab plus Chemotherapie Eine aktuelle Studie legt Daten zur 3-Jahres-Wirksamkeit der Kombination aus Tislelizumab plus Chemotherapie zur Behandlung des Rezidivierenden oder metastasiertem Nasopharynxkarzinoms vor.
Mehr erfahren zu: "KBV: „Patientendaten müssen vertraulich bleiben“" KBV: „Patientendaten müssen vertraulich bleiben“ Laut Kabinettsentwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) soll der Zugriff der Kassen auf die elektronische Patientenakte (ePA) nochmals erweitert werden. Die KBV warnt vor einem […]