Paracelsus Elena Klinik: Neuer Kliniktrakt geht in Betrieb

Prof. Claudia Trenkwalder (Foto: Paracelsus Elena-Klinik Kassel)

Mehr Platz, mehr Licht, mehr Komfort: Die Paracelsus Elena-Klinik, Deutschlands älteste Fachklinik für Parkinsonerkrankte, hat einen neuen Kliniktrakt in Betrieb genommen.

Mit großzügig geschnittenen Patientenzimmern und Untersuchungsräumen, durchgehender Barrierefreiheit und breiten Fluren für Gehübungen adressiert der viergeschossige Gebäudekomplex die Erfordernisse bei der Behandlung von Parkinsonpatienten und bietet Platz für knapp 60 Patienten. Insgesamt stockt die Fachklinik für Parkinson und weitere Bewegungsstörungen ihre Bettenkapazitäten damit auf 140 Betten auf.

Knapp drei Jahre Bauzeit und eine Planungsphase von zehn Jahren liegen hinter den Verantwortlichen bei Paracelsus.
„Unsere Patienten bleiben zwischen fünf und maximal 16 Tagen bei uns und sollen sich für diese Zeit nicht nur bestens medizinisch versorgt fühlen, sondern die Zeit hier auch genießen und sich möglichst geborgen und sicher fühlen“, erklärt Prof. Claudia Trenkwalder, Chefärztin der Paracelsus Elena-Klinik. Auch Aufenthaltsräume für Angehörige wurden geschaffen, denn „manchmal ist es aus medizinischen Gründen erforderlich, dass der Partner, den stationären Aufenthalt begleitet“, erklärt Trenkwalder.

Insgesamt 42 Doppel- und Einzelzimmer mit zusammen 59 Betten umfasst der Neubau. Ein Wahlleistungsbereich befindet sich dort ebenfalls. Hinzu kommen ein Multifunktionssaal, zahlreiche Räumlichkeiten für Untersuchungen, Therapien und Aufenthalt und ein Bewegungsparcours im Außenbereich.

In den nächsten Wochen und Monaten wird nun der bisherige Klinikbau, dessen Kerngebäude aus dem Jahre 1911 stammt, energetisch und technisch saniert.