Patientenvertreter kämpfen europaweit gegen Prostatakrebs

Prostatakrebs (Symbolbild). Grafik: SciePro – stock.adobe.com

Anlässlich des Europäischen Prostatatags am 15.09.2022 bekräftigt der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) seine Unterstützung für den Kampf gegen den Prostatakrebs auf europäischer Ebene. 

In der Europäischen Union stürben jährlich rund 80.000 Männer an Prostatakrebs, erinnert der BPS. Die Erkrankung sei damit nach Lungen- und Darmkrebs die dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern. Bei vielenPatienten könnte durch eine effektive Früherkennung und durch die Nutzung neuester Therapien ein Tod am Prostatakrebs vermieden werden, betont der Patientenverband.

Dieses Ziel gehen Europa Uomo – die europäische Interessenvertretung für Männer mit Prostatakrebs – und die European Association of Urology (EAU) nun gemeinsam an (wir berichteten). Der BPS sieht große Möglichkeiten in diesem Vorhaben. Mit Ernst-Günther Carl, langjährigem und aktuellem Vorstandsmitglied des BPS und seit Juni 2022 auch Vorsitzendem von Europa Uomo, hätten die Belange der Patienten nun auch eine europäische Stimme. „Als Betroffener kenne ich die Wünsche und Herausforderungen für Patienten nur zu gut und als langjähriger Patientenvertreter werde ich diese geschlossen mit meinen Vorstandskollegen bei Europa Uomo und in enger Abstimmung mit der europäischen Fachgesellschaft EAU auf EU-Ebene sinnvoll einbringen“, kündigt Carl an.

In fester Verbundenheit mit Prof. Arnulf Stenzl, der seit Juni 2022 neuer Generalsekretär der EAU ist, sehe der BPS einer vertrauensvollen, engagierten und patientenorientierten Zusammenarbeit im Kampf gegen den Prostatakrebs nun auch auf europäischer Ebene entgegen, heißt es weiter in der Mitteilung.

(ms)