Plattenepithelkarzinome der Schleimhaut von Kopf und Hals: Konsensempfehlungen zur Bewertung von Endpunktdefinitionen publiziert8. November 2024 Wenn klinische Studien durchgeführt und vorgestellt werden, sind transparente und präzise Definitionen der Endpunkte wichtig. Doch frühere Untersuchungen haben hier Inkonsistenzen zwischen klinischen Krebsstudien festgestellt. Daher bewertete die Head and Neck Cancer International Group jetzt Endpunktdefinitionen aus Phase-III-Studien oder Studien, die als praxisverändernd für das rezidivierte oder metastasierte Plattenepithelkarzinom der Schleimhaut von Kopf und Hals gelten und zwischen 2008 und 2021 veröffentlicht wurden. Dabei stellte das Team um Dr. Annette M. Lim vom Peter MacCallum Cancer Centre in Melbourne, Australien, eine erhebliche und pauschale Heterogenität in den Endpunktdefinitionen fest, welche die Interpretation der Ergebnisse und die Entwicklung künftiger Studien untergräbt. Dasselbe Vorgehen kam bei Studien im kurativ intendierten Setting zum Einsatz, wobei 92 Studien überprüft wurden. Auch hier konnten die Autoren aufzeigen, dass alle Kernkomponenten der Berichterstattung über Endpunkte heterogen waren, inkl. der Definitionen gängiger Begriffe. In ihren Artikeln im „Lancet Oncology“ zeigen die Experten auf, wie grundlegende Komponenten selbst unstrittiger Endpunkte wie des OS stark variieren, was die dringende Notwendigkeit einer strengeren Dokumentation und Harmonisierung der Endpunkte unterstreicht. (sf) Autoren: Lim AM et al.Korrespondenz: [email protected]Studie: Assessment of endpoint definitions in recurrent and metastatic mucosal head and neck squamous cell carcinoma trials: Head and Neck Cancer International Group consensus recommendationsQuelle: Lancet Oncol 2024;25(7):e308–e317.Web: doi.org/10.1016/S1470-2045(24)00068-8 Autoren: Lim AM et al.Korrespondenz: [email protected]Studie: Assessment of endpoint definitions in curative-intent trials for mucosal head and neck squamous cell carcinomas: Head and Neck Cancer InternationalGroup consensus recommendationsQuelle: Lancet Oncol 2024;25(7):e318–e330.Web: doi.org/10.1016/S1470-2045(24)00067-6
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