Postmenopausale Hormontherapie: Update der US-Empfehlungen6. April 2018 © mimagephotos – fotolia.com Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) rät davon ab, bei postmenopausalen Frauen eine Kombination aus Östrogen und Progestin zur Primärprävention chronischer Erkrankungen einzusetzen. Außerdem sollte bei postmenopausalen Frauen, die eine Hysterektomie hatten, auf eine Primärprävention mit Östrogen verzichtet werden. So lauten die aktualisierten US-Empfehlungen. Laut USPSTF ist sowohl der Nutzen als auch das Risiko einer Hormontherapie in der Postmenopause von geringem bis moderatem Ausmaß. Deshalb kommt die Arbeitsgruppe mit moderater Gewissheit (Empfehlungsgrad D) zu dem Schluss, dass eine kombinierte Therapie mit Östrogen und Progestin bei postmenopausalen Frauen mit intaktem Uterus keinen Nettonutzen aufweist. Und eine Östrogen-Monotherapie hat keinen Nettonutzen für postmenopausale Frauen, die eine Hysterektomie hatten. Autoren: Grossman DC et al. Korrespondenz: Kaiser Permanente Washington Health Research Institute, Seattle, WA, USA Studie: Hormone Therapy for the Primary Prevention of Chronic Conditions in Postmenopausal Women: US Preventive Services Task Force Recommendation Statement Quelle: JAMA 2017;318(22):2224–2233. Web: jamanetwork.com/journals/jama
Mehr erfahren zu: "Gen-Knockdown könnte Genomeditierung in Retinazellen erleichtern" Gen-Knockdown könnte Genomeditierung in Retinazellen erleichtern Eine Forschungsgruppe aus den USA hat zwei Gene identifiziert, deren Hemmung die Effizienz nichtviraler Genomeditierung deutlich steigern könnte.
Mehr erfahren zu: "Herbst der Reformen? Die Netzhautmedizin ist schon weiter" Weiterlesen nach Anmeldung Herbst der Reformen? Die Netzhautmedizin ist schon weiter Prof. Uwe Pleyer von der Augenklinik der Charité – Universitätsmedizin Berlin berichtet an dieser Stelle regelmäßig über aktuelle ophthalmologische Themen. Die optische Kohärenztomographie (OCT) für zu Hause als ein Schritt […]
Mehr erfahren zu: "Ernährung bei AMD: Mittelmeerdiät und AREDS2 wirken gemeinsam am besten" Ernährung bei AMD: Mittelmeerdiät und AREDS2 wirken gemeinsam am besten Eine aktuelle Literaturübersicht fasst die Evidenz zu Ernährung und Supplementierung von Mikronährstoffen bei altersbedingter Makuladegeneration (AMD) zusammen. Daraus leitet sie praxisnahe Empfehlungen für alle Krankheitsstadien ab.