Postmenopausale Hormontherapie: Update der US-Empfehlungen

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Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) rät davon ab, bei postmenopausalen Frauen eine Kombination aus Östrogen und Progestin zur Primärprävention chronischer Erkrankungen einzusetzen. Außerdem sollte bei postmenopausalen Frauen, die eine Hysterektomie hatten, auf eine Primärprävention mit Östrogen verzichtet werden. So lauten die aktualisierten US-Empfehlungen.

Laut USPSTF ist sowohl der Nutzen als auch das Risiko einer Hormontherapie in der Postmenopause von geringem bis moderatem Ausmaß. Deshalb kommt die Arbeitsgruppe mit moderater Gewissheit (Empfehlungsgrad D) zu dem Schluss, dass eine kombinierte Therapie mit Östrogen und Progestin bei postmenopausalen Frauen mit intaktem Uterus keinen Nettonutzen aufweist. Und eine Östrogen-Monotherapie hat keinen Nettonutzen für postmenopausale Frauen, die eine Hysterektomie hatten.

Autoren: Grossman DC et al.
Korrespondenz: Kaiser Permanente Washington Health Research Institute, Seattle, WA, USA
Studie: Hormone Therapy for the Primary Prevention of Chronic Conditions in Postmenopausal Women: US Preventive Services Task Force Recommendation Statement
Quelle: JAMA 2017;318(22):2224–2233.
Web: jamanetwork.com/journals/jama

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