Präzisionsmedizin für Schwangere und Kinder: In Wien wurde Spezialzentrum eröffnet19. September 2019 Angelika Berger präsentierte die Struktur, ersten Projekte und Ziele des CCP auf der Eröffnungsveranstaltung am Montag in Wien. Foto: MedUni Wien/Matern In Wien haben sich mehrere Fachabteilungen der Medizinischen Universität (MedUni) Wien und Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien (AKH) zusammengeschlossen und das Comprehensive Center for Pediatrics (CCP) gegründet. Unter einem Dach vereint werden nicht nur Spezialisten aus dem Bereich Pädiatrie, sondern unter anderem auch aus der Perinatalmedizin sowie Onkologie und Kardiologie. Das zentrale Anliegen ist eine spitzenmedizinische Versorgung akut und chronisch schwer kranker Schwangerer, Kinder und Jugendlicher, vom Ungeborenen bis zum jungen Erwachsenen – und zwar im optimierten, interdisziplinären Zusammenspiel verschiedenster SpezialistInnen und Berufsgruppen. „Durch das Zusammenwachsen der Fächer werden Schwangere und Kinder in den Mittelpunkt gestellt und nicht das einzelne Sonderfach“, erklärt die Neonatologin Angelika Berger, Leiterin des CCP. „Damit wird es uns gelingen, die Expertise der einzelnen Bereiche noch besser als bisher zu bündeln und somit die Leistungsfähigkeit in Patientenversorgung, Forschung und Lehre zu optimieren.“ Zahlreiche positive Effekte „Die Aufgabe des CCP ist die Vernetzung aller in der Schwangeren-, Kinder- und Jugendmedizin tätigen Bereiche und Berufsgruppen am AKH Wien und an der MedUni Wien. Wir bieten den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung, und das möglichst an einem Ort ohne lange Wege. Darüber hinaus erwarten wir uns von dieser engen Kooperation eine zusätzliche Steigerung der organisatorischen Effizienz durch verbesserte Prozessabläufe“, sagt Herwig Wetzlinger, Direktor der Teilunternehmung AKH Wien. Oswald Wagner, Vizerektor für klinische Angelegenheiten der MedUni Wien, ergänzt: „Das CCP verbindet die kompetente, interdisziplinäre medizinische Versorgung mit klinischer Forschung und Lehre auf höchstem wissenschaftlichen Niveau. Ein ähnliches Center gibt es bei uns höchst erfolgreich für die Therapie und Erforschung von Krebs, das Comprehensive Cancer Center Vienna. Unsere Erfahrungen dort haben gezeigt, wie wichtig es ist, die Expertisen der einzelnen Spezialfächer in einem Zentrum zu bündeln.“
Mehr erfahren zu: "Forschende wollen frühere Asthmadiagnose ermöglichen" Forschende wollen frühere Asthmadiagnose ermöglichen Obwohl Asthma die häufigste chronische Krankheit im Kindesalter ist, lässt es sich mit heutigen Tests erst ab einem Alter von fünf Jahren diagnostizieren. Forschende der Empa und des Universitäts-Kinderspitals Zürich, […]
Mehr erfahren zu: "Neue EASD-Leitlinie rückt emotionale Belastung durch Diabetes in den Fokus" Neue EASD-Leitlinie rückt emotionale Belastung durch Diabetes in den Fokus Die European Association for the Study of Diabetes (EASD) hat ihre erste evidenzbasierte klinische Leitlinie zu „Diabetes Distress“ veröffentlicht. Sie gibt Empfehlungen zur Erfassung und Behandlung der emotionalen Belastung von […]
Mehr erfahren zu: "Nekrotisierende Enterokolitis bei Frühgeborenen: Merkmale des Darmmikrobioms als frühes Warnsignal" Nekrotisierende Enterokolitis bei Frühgeborenen: Merkmale des Darmmikrobioms als frühes Warnsignal Forschende der Washington University School of Medicine in St. Louis (USA) haben eine Entdeckung gemacht, die langjährige Annahmen über die nekrotisierende Enterokolitis infrage stellt. Sie haben in einer aktuellen Untersuchung […]