Projekt ActiVAtE: Körperliche Aktivität von Menschen mit und ohne Diabetes20. November 2019 Offizieller Start von ActiVAtE: Verbundpartner*innen diskutieren beim Kick-Off-Meeting über das Forschungsprojekt. Foto: Universität Vechta/Friedrich Schmidt Auftakt für neues Forschungsprojekt: Unter der Leitung der Universität Vechta haben sich nun die VerbundpartnerInnen zur Planung und Konkretisierung des weiteren Vorgehens bei ActiVAtE („Activity Tracking Data to Understand Volition, Attrition and Engagement towards Healthy Behaviors in Diabetic Patients and Controls) getroffen. Im Projekt werden Daten zur körperlichen Aktivität von Menschen mit und ohne Diabetes erhoben. Mittels des Einsatzes von Fitnessarmbändern soll eine Datenbasis geschaffen werden, die interdisziplinär und für weitere Forschungsfragen genutzt werden kann. Im Kick-Off-Meeting stellten die Teilnehmer die Stärken und Eckpunkte des Projekts vor, diskutierten die Wahl geeigneter Fitnessarmbänder und stimmten das methodische Vorgehen ab. Das Treffen wurde durch einen Vortrag von Dr. Holger Steinmetz, Abteilungsleiter am Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation an der Universität Trier, abgerundet. Prof.in Dr.in Vanessa Mertins – Leiterin des Projektes – zog ein positives Resümee: „Wir haben heute den Weg geebnet für ein großartiges, zukunftsweisendes Kooperationsprojekt über Fächergrenzen hinweg. Wir werden die Bewegungsaktivitäten unserer 3000 Studienteilnehmer*innen an mehr als einer Million Menschentagen auswerten und sind zuversichtlich, dass dieser Datensatz den Grundstein für weitweitreichende Forschungsaktivitäten unserer Gruppe und darüber hinaus legen kann.“ In der Region wird das Projekt durch eine Kooperation mit dem Klinikum Vechta (Prof. Dr. Dr. Dietrich Doll) und der Diabetologischen Schwerpunktpraxis von Frau Dr.in Otto-Hagemann in Vechta ermöglicht. Mit dem habilitierten Dr. Stefan Klößner als Forschungsgruppenleiter von ActiVAtE konnte das Konsortium einen ausgewiesenen Experten für Data Science und Ökonometrie gewinnen. Studienteilnehmer*innen für Projekt der Universität Vechta gesucht Das Projektteam erhofft sich eine hohe Beteiligung von möglichen Studienteilnehmer*innen aus der Region. Die Einladung dazu wird ab Herbst 2020 mittels postalischer Einladung von Krankenversicherten aus der Region oder direkt durch die Diabetologische Schwerpunktpraxis Otto-Hagemann in Vechta erfolgen. Neben der Vechtaer Wissenschaftlerin Prof.in Dr.in Vanessa Mertins (Management Sozialer Dienstleistung) sind außerdem beteiligt: Prof.in Dr.in Iris Pahmeier (Sportwissenschaften) und Prof. Dr. Andrea Teti (Gerontologie). Dem Konsortium gehören weiter an: Prof. Dr. med. Dr. phil. Dietrich Doll (Klinikum Vechta), Prof. Dr. Lars Gabrys (Gesundheitssport und Prävention, Fachhochschule für Sport und Management Potsdam), Dr. Cristian Grozea (Fokus Fraunhofer Institut Berlin, Viscom) und Dr.in Silke Otto-Hagemann (Diabetologische Schwerpunktpraxis Vechta). Das Projekt wird im Rahmen der Ausschreibung „Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft“ durch das „Niedersächsische Vorab“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung für drei Jahre mit rund 1,2 Millionen Euro gefördert.
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