Qualifizierung zum Medizinischen Sachverständigen30. November 2017 Medizinische Sachverständige (cpu) der Dresden International University (© Dresden International University) An der Dresdner International University können sich Fachärzte zum “Medizinischen Sachverständigen (cpu)” qualifizieren. Ein anerkannt “gerichtsfestes Gutachten” ermöglicht Gerichten und Versicherungen im Fall der Fälle die richtige Entscheidung zu treffen. Doch wie muss es aussehen, das „gerichtsfeste Gutachten“? Wie ist es formal aufgebaut? Welche Expertise muss enthalten sein, damit der Auftraggeber das Gutachten verwerten kann? Welche Rechtsrahmen müssen berücksichtigt werden? Woran erkennt man einen „gerichtsfesten Gutachter“? Das Qualitätssiegel cpu garantiert laut Anbieter das notwendige Handwerkszeug des einwandfreien Gutachtens und ausgewiesener Expertise. Die Medizinischen Sachverständigen (cpu) erwerben ihr Können in sechs Modulen an der Dresden International University (DIU). Am 10. November 2017, beendeten zwölf Fachärzte auf Schloss Eckberg in Dresden ihre akademische Qualifizierung und können sich nun als „Medizinische Sachverständige (cpu)“ ausweisen. Damit gehören sie ab sofort zum deutschlandweiten cpu-Netzwerk, das aus gutachtlich tätigen Fachärzten verschiedener Disziplinen besteht. Mit dem erfolgreichen Abschluss sichern sich diese Fachärzte einen Platz im cpu-Alumniverzeichnis, das wiederum für Gerichte und Versicherungen ein anerkanntes und vielgenutztes Nachschlagewerk auf der Suche nach befähigten Gutachtern ist. Im Jahr 2003 wurde das wegweisende Programm „Medizinischer Sachverständiger (cpu)“ von Dr. Frank Schröter, einem Orthopäden und Unfallchirurgen, zusammen mit Dr. Marianne Kutzner, der Leiterin der Gen Re Business School (ehemals Kölnischen Rück), entwickelt und in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein und der Universität Köln bis in das Jahr 2016 erfolgreich durchgeführt. Seit 2016 verantwortet die DIU das Programm weiter und zieht nach einem Jahr gemeinsam mit den ersten Absolventen eine durchweg positive Bilanz. „Bisher erstellte ich ausschließlich Gutachten für Berufsgenossenschaften. Durch die Qualifizierung an der DIU haben sich neue Türen geöffnet. Nun bin ich in der Lage einwandfreie Gutachten für andere Bereiche, beispielsweise für Sozialgerichte oder die private Berufsunfähigkeitsversicherung zu erstellen“, betonte ein Teilnehmer. „Während der cpu-Qualifizierung knüpfte ich wertvolle Kontakte. Das Netzwerk, das sich durch diese akademische Weiterbildung entwickelt hat, zahlt sich für mich absolut aus. Im Rahmen meiner Tätigkeit als Gutachter erhalte ich aktuell sehr viele Aufträge. Die Kosten für die Qualifizierung haben sich somit innerhalb kürzester Zeit amortisiert“, bestätigte ein weiterer Absolvent. Der Zertifikatskurs „Medizinischer Sachverständiger (cpu) startet Ende Ende 2017 in die zweite Runde. Interessierte haben die Möglichkeit über ein Brückenmodul in die Module M2 Sozialversicherungen (Do–Sa, 25.– 27.1.2018) und M3 Arzthaftungsrecht & Private Versicherungen (Do– Sa, 12.– 14.4.2018) einzusteigen. Weitere Informationen: www.di-uni.de/cpu
Mehr erfahren zu: "Bundesförderung läuft aus: Zukunft der Cochrane Deutschland Stiftung ist ungewiss" Bundesförderung läuft aus: Zukunft der Cochrane Deutschland Stiftung ist ungewiss Das Bundesministerium für Gesundheit fördert die Cochrane Stiftung Deutschland nur noch bis Ende 2027. Damit drohen wichtige Leistungen der Stiftung wegzufallen. Diese warnt vor den Folgen für die evidenzbasierte Gesundheitsversorgung.
Mehr erfahren zu: "Wie die Kalziumkanäle von Muskelzellen synchron agieren" Wie die Kalziumkanäle von Muskelzellen synchron agieren Kalziumkanäle von Muskelzellen öffnen sich alle gleichzeitig. Wie ihnen das gelingt, hat ein Team um Misha Kudryashev per Kryo-Elektronenmikroskopie herausgefunden. Die Ergebnisse könnten erklären, wie bestimmte Muskelerkrankungen entstehen.
Mehr erfahren zu: "Chirurgen lehnen Absenkung der Hybrid-DRG-Vergütung ab" Chirurgen lehnen Absenkung der Hybrid-DRG-Vergütung ab Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) widerspricht einer Absenkung der Hybrid-DRG-Vergütung im vertragsärztlichen Bereich, wie es der AOK-Bundesverband aktuell fordert. Stattdessen plädiert der Chirurgie-Verband für die Evaluation und strukturelle Weiterentwicklung.