Retinologie zum „Augenmachen“: RG tagt erstmals in Ludwigshafen29. April 2019 Postoperatives Fundusfoto eines Kindes mit Stickler-Syndrom. Foto: Hattenbach Die Retinologische Gesellschaft (RG) tagt in diesem Jahr erstmals in Ludwigshafen am Rhein. Tagungspräsident des 32. RG-Kongresses, der am 28. und 29. Juni stattfindet, ist Prof. Lars-Olof Hattenbach, Chefarzt der Augenklinik des Klinikums Ludwigshafen. Zu den Highlights des wissenschaftlichen Programms, das im Feierabendhaus der BASF stattfindet, zählt der Gastvortrag von Martin Snead (Cambridge/GB) zum Thema „The essentials of Stickler Syndrome“. Ein besonderes Ereignis wird auch das in den vergangenen Jahren erfolgreich etablierte Veranstaltungsformat „RetinaNight“ mit der Verleihung des „Movie Awards“ sein. Diesmal findet die „RetinaNight“ in Form einer Sitzung am Freitagabend (28. Juni) statt, sodass die Teilnehmer die Gelegenheit haben, zusätzlich zur Jahrestagung auch die „cineastische“ Seite der Netzhautchirurgie kennenzulernen. „RetinaNight meets Retinologische Gesellschaft ‑ Sie werden Augen machen!“ verspricht die RG. Weitere interessante Themen der Jahrestagung bieten die diversen Updates, so etwa das Referat von Prof. Nicole Eter (Münster) „The Day after DOG: Deep learning und IVOM – wie geht es weiter?“ oder das AMD-Studien-Update von Prof. Frank G. Holz (Bonn). Einen Blick über den Tellerrand beziehungsweise die deutsch-französische Grenze wirft Carl-Friedrich Arndt (Reims) mit seinem Vortrag „Die ‚French Connection‘: Digital assistierte Chirurgie und bildgebende Diagnostik – sind andere schon weiter?“ Panel-Diskussion befassen sich mit den Fragen „IVOM aktuell – what comes next“ und „IVOM-Therapie bei vaskulären Netzhauterkrankungen: Wie individuell darf eine Therapie noch sein?“ Nicht fehlen werden auch diesmal die Verleihung des Dr.-Werner-Jackstädt-Nachwuchspreises der RG und des Dr. Gaide-AMD-Preises. Im Vorfeld der Tagung wird am Freitagvormittag (28. Juni) neben dem IVOM-Zertifizierungs-Kurs sowie dem von RG-Präsident Prof. Daniel Pauleikhoff und Prof. Gabriele Lang geleiteten OCT-A-Anwendertreffen auch ein Drylab-Vitrektomiekurs mit OP-Simulatoren stattfinden. Darüber hinaus wird es auch ein Fortbildungsangebot für medizinisch-technisches Assistenzpersonal geben – einen Diagnostik-Workshop mit Fallbeispielen und praktischen Übungen. Als Rahmenprogramm wird ein RG-Abendessen mit Weinmoderation im BASF-Gesellschaftshaus angeboten.Nähere Informationen und Anmeldung unter www.retinologie.org Quelle: Retinologische Gesellschaft
Mehr erfahren zu: "Seheinschränkung ist oft unsichtbar – Ausgrenzung nicht" Seheinschränkung ist oft unsichtbar – Ausgrenzung nicht Am 6. Juni ist Tag der Sehbehinderung. Aber was heißt es, „sehbehindert“ zu sein? Rund 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Netzhauterkrankung, die zur Erblindung führen kann. Dennoch […]
Mehr erfahren zu: "DRN: KI-gestützter Bluttest könnte Früherkennung verbessern" DRN: KI-gestützter Bluttest könnte Früherkennung verbessern Ein durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstütztes Modell, das auf der Analyse von 71 Blutproteinen basiert, könnte das Risiko einer diabetischen Netzhautdegeneration frühzeitig vorhersagen. Dadurch ließen sich gefährdete Patienten möglicherweise bereits […]
Mehr erfahren zu: "Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG" Digitalisierungspläne: BVA kritisiert Referentenentwurf des GeDIG Im Hinblick auf den Referentenentwurf des Gesetzes für Daten und digitale Innovationen im Gesundheitswesen (GeDIG) warnt der Berufsverband der Augenärztinnen und Augenärzte Deutschlands (BVA) vor Untergrabung der Autonomie der Ärzte.