S3-Leitlinie zur Immunsuppression nach einer Nierentransplantation bei Kindern veröffentlicht

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Im vom Innovationsauschuss geförderten Projekt LL-PädNTx wurde eine S3-Leitlinie mit insgesamt 25 Empfehlungen für die immunsuppressive Therapie nach Nierentransplantation im Kindes- und Jugendalter erarbeitet.

Die Immunsuppression bei Kindern und Jugendlichen nach einer Nierentransplantation erfolgt bislang ganz unterschiedlich. Neuere Empfehlungen, die ein individualisiertes Vorgehen mit unterschiedlichen, neueren Immunsuppressiva vorsehen, finden häufig noch keine Beachtung, erklären die Autoren der neuen Leitlinie.

Hier setzte das vom Innovationsauschuss mit knapp 137.000 Euro geförderte Projekt LL-PädNTx an. Es entwickelte eine S3-Leitlinie mit insgesamt 25 Empfehlungen. Die neue Leitlinie gibt nach Angaben der Forscher erstmals eine klare Orientierung, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt indiziert sind. Ziel sei es, das Patienten- und Transplantatüberleben sowie die Lebensqualität zu verbessern.

Ziel: Patienten- und Transplantatüberleben verbessern

Nach Angaben der Autoren stellt die Leitlinie sowohl die erste deutsche als auch die erste
internationale evidenzbasierte Handlungsempfehlung für die immunsuppressive Therapie
nach Nierentransplantation im Kindes- und Jugendalter dar.

An der Leitlinie beteiligt waren die Gesellschaft für Pädiatrische Nephrologie (GPN), die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), die deutsche Transplantationsgesellschaft (DTG) sowie der Bundesverband Niere.