Sachsenhausen: Neue Chefärztin der Gynäkologie im DGD Krankenhaus17. Mai 2024 Dr. Anna Kubiak ist ab Juni neue Chefärztin der Gynäkologie im DGD Krankenhaus Sachsenhausen. Bild: DGD Stiftung gGmbH | DGD Krankenhaus Sachsenhausen gGmbH Dr. Anna Kubiak ist ab Juni 2024 neue Chefärztin der Gynäkologie im DGD Krankenhaus Sachsenhausen. Die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe ist eine ausgewiesene Spezialistin für minimal-invasive Chirurgie. Die 37-Jährige ist eine von 16 Frauen bundesweit, die über die MIC III-Zertifizierung verfügen – das ist die höchste Auszeichnung, die die Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Endoskopie vergibt. „Wir freuen uns sehr, dass Dr. Anna Kubiak, die in unserem Haus ausgebildet wurde und bereits seit neun Jahren in unserer Gynäkologie tätig ist, ab dem 1. Juni Chefärztin dieser renommierten Abteilung wird“, betont Hubertus Jaeger, Geschäftsführer des DGD Krankenhauses Sachsenhausen. Kubiak kam vor neun Jahren als Assistenzärztin der Universitätsfrauenklinik Düsseldorf an das DGD Krankenhaus Sachsenhausen. Ihre operativen Fertigkeiten entwickelte Kubiak unter Anleitung des ehemaligen Chefarztes Dr. Philipp-Andreas Hessler, der als einer der Pioniere der Schlüsselloch-Technik in der Gynäkologie die Abteilung gründete. Seit 2019 ist sie als Oberärztin tätig und erhielt 2023 die MIC III-Zertifizierung. Myome, eine zu starke Periodenblutung, Inkontinenz, Gebärmuttersenkung, Scheidensenkung, Endometriose, Zysten an den Eierstöcken, Periodenschmerzen – das sind die medizinischen Schwerpunkte der Gynäkologie am DGD Krankenhaus Sachsenhausen. „Ich betrachte die Beschwerden stets aus der Perspektive der Patientinnen und gleichzeitig mit dem Blick der Gynäkologin, um die bestmögliche Therapie vorzunehmen“, betont Kubiak. Auch die von Prof. Amadeus Hornemann eingeführte Sehnen-Operation zur Behebung der Gebärmuttersenkung/ Scheidensenkung mit körpereigenem Material wird sie weiter anbieten. „Ich stehe voll und ganz hinter dieser Methode und freue mich über die glücklichen Gesichter meiner operierten Patientinnen bei den Nachkontrollen“, so Kubiak. Sie dankt Hornemann, dass er die OP-Methode am DGD Krankenhaus Sachsenhausen etabliert und gemeinsam mit dem Team weiterentwickelt und optimiert hat. Fokus auf „mini-minimal-invasive“ Methoden Das Portfolio der Medizinerin umfasst darüber hinaus von ihr am Standort eingeführte „mini-minimal-invasive“ Methoden, wie beispielsweise die Behandlung von Belastungsinkontinenz durch Bulkamid. Dieses Verfahren sei besonders geeignet für Patientinnen mit noch bestehendem Kinderwunsch, „oder Frauen, die schnell wieder im Alltag funktionieren müssen“, so Kubiak. Als Spezialistin für minimal-invasive Chirurgie möchte sie sich in ihrer Position als Chefärztin besonders dafür einsetzen, den hervorragenden Ruf der Laparoskopie-Schule am DGD Krankenhaus Sachsenhausen weiter auszubauen und zu festigen. Mit hochmodernen Operationssälen, die eine 3D-Visualisierung ermöglichen, zählt die operative Gynäkologie des DGD Krankenhauses Sachsenhausen seit vielen Jahren zu den wichtigsten Zentren für minimal-invasive gynäkologische Chirurgie in Deutschland und versorgt aktuell 16 Prozent aller Fälle im hiesigen Versorgungsgebiet, das neben der Stadt Frankfurt auch Offenbach, Hanau, den Main-Taunus- und den Hochtaunuskreis umfasst.
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