Säurereduktion bei BRAFV600-mutiertem Melanom: Kein Effekt auf Wirkstoffkonzentration16. Dezember 2019 © Zerbor – stock.adobe.com In einer retrospektiven Analyse wurde der Einfluss der konkomitierenden Gabe von Säurereduktionsmitteln (ARA) und verschiedenen Vemurafenib-Dosierungen bei Patienten mit BRAFV600-mutiertem Melanom evaluiert; Primärziele waren das progressionsfreie Überleben sowie das Gesamtüberleben in den Patienten-Subgruppen, die entsprechend der Dosierung von Vemurafenib (volle gegenüber reduzierter Dosis) und der konkomitierenden Gabe von ARA (ja oder nein) gebildet wurden. Die Wirksamkeitsanalyse umfasste die Daten von insgesamt 920 Patienten (Verumafenib: 641; Cobimetinib + Vemurafenib: 279). Insgesamt konnten keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich des Überlebens in den Subgruppen beider Kohorten beobachtet werden. Auch die objektive Ansprechrate war in den Subgruppen beider Kohorten gleichgelagert. Die Wirkstoffkonzentrationen wurden in beiden Kohorten analysiert, mit dem Ergebnis, dass die konkomitierende Gabe von ARA keinen Einfluss auf die Konzentration der Wirkstoffe hatte. Die Wirksamkeit von Vemurafenib oder Vemurafenib/Cobimetinib werde, so das Fazit der Autoren, durch ARA nicht beeinflusst. (am) Autor: Lewis et al.Korrespondenz: University of Colorado, Aurora, CO, USAStudie: Effect of concomitant dosing with acid-reducing agents and vemurafenib dose on survival in patients with BRAFV600 mutation-positive metastatic melanoma treated with vemurafenib ± cobimetinibQuelle: Eur J Cancer 2019;116:45–55.Web: dx.doi.org/10.1016/j.ejca.2019.05.002
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