Schnelle Hilfe für Internistinnen und Internisten in Flutgebieten27. Juli 2021 Bild: ©pixelliebe /stock.adobe.com Der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) rufen in einer gemeinsamen Aktion zu Spenden für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen auf. Schäden am Gebäude, an Mobiliar und medizinischen Geräten – nicht wenige Medizinerinnen und Mediziner stehen nach der Flut vor den Trümmern ihrer beruflichen Existenz. „Da ich selbst aus der betroffenen Region stamme, empfinde ich, dass das nicht nur eine persönliche Tragödie, sondern auch ein schwerer Schlag für die medizinische Versorgung in der Region ist“, sagt Markus M. Lerch, Vorsitzender der DGIM. Gemeinsam mit dem BDI wolle man sich daher gezielt um finanzielle und materielle Hilfe für die betroffenen Praxen bemühen. Ihren gemeinsamen Spendenaufruf haben die beiden Fachgesellschaften bereits auf ihren jeweiligen Internetseiten (www.dgim.de und www.bdi.de) veröffentlicht und mit entsprechenden Links für Spendenwillige versehen: Für Geldspenden, die gezielt dem Wiederaufbau internistischer Praxen zugutekommen sollen, haben DGIM und BDI eine Kampagne auf der Fundraising-Plattform GoFundMe gestartet und auf ihren Seiten verlinkt. Wer seine Spende einer breiter gestreute Not- und Katastrophenhilfe zur Verfügung stellen möchte, kann dem Link zur Aktion Deutschland Hilft folgen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, die internistischen Kolleginnen und Kollegen mit Sachspenden zu unterstützen. „Gespendete Geräte, medizinische Materialien oder auch Informationstechnik können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass schneller zumindest zu einem Notbetrieb zurückgekehrt werden kann“, sagt BDI-Präsidentin Christine Neumann-Grutzeck. Auf einem Online-Formular können Spendenwillige daher Art und Umfang möglicher Sachspenden eintragen. DGIM und BDI hoffen, die beeindruckende Solidarität, die bislang in den Flutgebieten zu beobachten ist, auch innerhalb der Ärzteschaft mobilisieren zu können. Damit die Geld- und Sachspenden rasch und sinnvoll eingesetzt werden können, werde man eng mit betroffenen Medizinerinnen und Medizinern vor Ort zusammenarbeiten, betonen die Fachgesellschaften. Erste Kontakte, etwa nach Bad Neuenahr, seien bereits hergestellt.
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