Schwerpunktprofessuren für effiziente medizinische Diagnostik besetzt16. Dezember 2024 Prof. Dr. Iwan Schie (Bild: privat/Ernst-Abbe-Hochschule Jena) Die Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) verstärkt ihre Forschungsaktivitäten mit einer neuen Schwerpunktprofessur für die kommenden fünf Jahre. Prof. Iwan Schie übernimmt dabei eine zentrale Rollen in dem Bereich Biophotonik zur Verbesserung der medizinischen Diagnostik. Parallel dazu erweitert die EAH Jena ihre Forschung im Bereich der medizinischen Diagnostik mit der neuen Schwerpunktprofessur für Biophotonik, die Prof. Dr. Iwan Schie, Professor für Biomedizinische Technik am Fachbereich Medizintechnik und Biotechnologie, ebenfalls seit diesem Semester innehat. Als interdisziplinäres Forschungsgebiet verbindet die Biophotonik Licht und Biologie und nutzt lichtbasierte Verfahren, um biologische Prozesse auf molekularer Ebene sichtbar und analysierbar zu machen. „Mit der Biophotonik können wir Krankheiten präzise und nicht-invasiv erkennen und personalisierte Diagnoseverfahren entwickeln“, erklärt Schie. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen bildgebende und spektroskopische Verfahren in Kombination mit Methoden der Künstlichen Intelligenz, die insbesondere in der Mikroskopie und Endoskopie in der Gewebediagnostik eingesetzt werden. Diese Technologien bieten die Möglichkeit, Gewebe in Echtzeit hochauflösend zu untersuchen und Krankheiten wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Schie sieht das Ziel seiner Schwerpunktprofessur darin, diese Technologien weiterzuentwickeln und in die klinische Praxis zu überführen, um die Genauigkeit und Effizienz der medizinischen Diagnostik weiter zu verbessern. Seit dem Wintersemester 2022/2023 ermöglicht die EAH Jena bereits etablierten Professorinnen und Professoren solche Schwerpunktprofessuren in den Bereichen Forschung und Lehre mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Neben einer reduzierten Lehrverpflichtung stehen ihnen zusätzliche personelle Ressourcen zur Verfügung, um innovative Forschungsvorhaben und praxisorientierte Lehrangebote zu entwickeln und umzusetzen.
Mehr erfahren zu: "Seltene Autoimmunerkrankungen: Routinediagnostik für Kollagenosen gesucht" Seltene Autoimmunerkrankungen: Routinediagnostik für Kollagenosen gesucht Ein niedersächsisches Forschungsteam arbeitet an der Entwicklung von präziseren Diagnoseverfahren für Kollagenosen. Im Fokus stehen dabei zwei Typen von Immunreaktionen. Das Programm „zukunft.niedersachsen“ unterstützt die Such nach der Routinediagnostik mit […]
Mehr erfahren zu: "Zahl der Suizide durch weit verbreiteten Konservierungsstoff steigt" Weiterlesen nach Anmeldung Zahl der Suizide durch weit verbreiteten Konservierungsstoff steigt Ein weit verbreiteter Konservierungsstoff steht im Verdacht, für den jüngsten Anstieg der Zahl an Suiziden im Vereinigten Königreich verantwortlich zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der verfügbaren Daten […]
Mehr erfahren zu: "Welt-DNA-Tag: Mythos „Doppelgänger“" Welt-DNA-Tag: Mythos „Doppelgänger“ Zwei Menschen, ein Gesicht? Echte Doppelgänger sind genetisch nahezu unmöglich. Psychologisch ist das Phänomen aber erstaunlich plausibel, wie zwei Experten der Uni Witten/Herdecke anlässlich des Welt-DNA-Tages am 25. April erklären.