SFB verlängert: Relevante Informationen aus Datenbergen30. November 2018 Bild: © Eisenhans – Fotolia.com Künstliche Intelligenz mit riesigen Datenvolumen zusammenzubringen ist eine große Herausforderung für die Datenverarbeitung. Lösungen sucht der Sonderforschungsbereich 876 („Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“), der jetzt in die dritte Förderperiode geht. Forschungspartner sind die TU Dortmund, die Universität Duisburg-Essen (UDE), das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) sowie das Paul-Ehrlich-Institut. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den SFB in den nächsten vier Jahren mit rund neun Millionen Euro. Ziel ist, aus immer größeren Datenmengen Informationen zu gewinnen – und zwar zeitnah, ohne großen Energiebedarf und direkt vor Ort, sei es für die Verkehrs- oder Krebsvorhersage. Mit diesen Themen befassen sich die UDE-Forscher in ihren beiden Teilprojekten. Im ersten UDE-Projekt beschäftigt sich Stauexperte und Physikprofessor Dr. Michael Schreckenberg mit dem Zusammenwachsen von autonomen und menschlichen Verkehrsteilnehmern. Hier steht im Vordergrund, wie sich in diesem Szenario die Kommunikation zwischen Fahrzeugen so regeln lässt, dass möglichst sicher und staufrei gefahren werden kann. Um diese Prozesse zu steuern, werden maschinelle Lernverfahren eingesetzt, die in Echtzeit den Verkehrsfluss optimieren können. Im zweiten UDE-Teilprojekt beschäftigen sich Prof. Alexander Schramm, Leiter der Molekularen Onkologie am Westdeutschen Tumorzentrum des Universitätsklinikums Essen, und der Genominformatiker Prof. Sven Rahmann mit Nachweisverfahren für das Therapieansprechen bei Lungenkrebs. Neue Entwicklungen in der mobilen DNA-Sequenzierung sollen genutzt werden, um Therapiemöglichkeiten zu verbessern und unwirksame Therapien frühzeitiger zu identifizieren. Bei diesem neuartigen Datentyp sollen auch energieeffizientere Methoden zur Datenauswertung auf mobilen Geräten wie Laptop und Handy entwickelt werden.
Mehr erfahren zu: "In-situ-Konstruktion: Neuer Farbstoff reduziert Hintergrundrauschen" In-situ-Konstruktion: Neuer Farbstoff reduziert Hintergrundrauschen Schluss mit Hintergrundrauschen: Durch die In-situ-Konstruktion von fluoreszierenden Farbstoffen können Zielmoleküle spezifisch markiert werden. Die Methode birgt großes Potenzial für die Mikroskopie.
Mehr erfahren zu: "Bayern will bei Gesundheitsreform Verbesserungen für Ärzte" Bayern will bei Gesundheitsreform Verbesserungen für Ärzte Kaum ein politisches Gebiet ist so vermint, wie das Gesundheitswesen. Viele Lobbygruppen zerren in Sachen Gesundheitsreform am selben Strang – in verschiedene Richtungen. Bayern will sich gegen Kürzungen bei Ärzten […]
Mehr erfahren zu: "Cochrane-Review: PSA-Screening senkt wahrscheinlich die Sterblichkeit durch Prostatakrebs" Cochrane-Review: PSA-Screening senkt wahrscheinlich die Sterblichkeit durch Prostatakrebs Ob Bluttests auf das Prostata-spezifische Antigen (PSA) zur Früherkennung von Prostatakrebs mehr Nutzen als Schaden bringen, wird auch in Deutschland seit Jahren kontrovers diskutiert. Ein aktualisierter Cochrane-Review zeigt: Das PSA-Screening […]