Spahn besuchte Hamburger Martini-Klinik28. August 2018 Prof. Markus Graefen, (3. v.l.) Leitender Arzt der Martini-Klinik, erklärt Bundesgesundheitsminister Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (2. v.l.) und MdB Dr. Christoph Ploß (l.) das Verfahren der roboterassistierten Prostatektomie. Foto: UKE Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am 24.08.2018 die Martini-Klinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) besucht. Im Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern informierte sich der Minister über die Ergebnisqualitätsmessung und Qualitätssicherung der Martini-Klinik. Die Klinik ist auf die Behandlung des Prostatakarzinoms spezialisiert und nach eigenen Angaben mit rund 2.400 Prostatakrebsoperationen pro Jahr weltweit führend. Als eine der wenigen Kliniken in Deutschland erhebe die Martini-Klinik Behandlungsresultate durch Befragung der Patienten, um die Behandlungsmethoden stetig zu verbessern und die eigene Ergebnisqualität zu kontrollieren, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. In der Martini-Klinik am UKE werden die Behandlungsergebnisse erfasst und sowohl in der Forschung wie auch von allen Operateuren zur Reflektion ihrer persönlichen Operationsergebnisse in Hinblick auf Kontinenz und Potenz ausgewertet. Normalerweise erfahren Operateure die Resultate ihrer Behandlung nicht, da die Nachsorge überwiegend in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erfolgt. In der Martini-Klinik werden die ehemaligen Patienten einmal pro Jahr bezüglich ihrer Ergebnis- und Lebensqualität befragt; dies sind mittlerweile jedes Jahr mehr als 27.000 ehemalige Patienten. Die Ergebnisse aus den Befragungen zu den Heilungsraten und zur Lebensqualität werden kontinuierlich aktualisiert, um die Patienten über die jeweils aktuellen Erfolgsraten der unterschiedlichen Therapien zu informieren. Spahn: “Das muss Schule machen” „Die Martini-Klinik ist ein herausragendes Beispiel für deutsche Spitzenmedizin. Das zeigt, dass gute Ärzte vor allem zweierlei auszeichnet: Erfahrung, aber auch die Bereitschaft, immer weiter zu lernen. Dabei helfen Patientenbefragungen, wie sie hier Standard sind. Dadurch haben Ärzte die Chance, den Erfolg ihrer Arbeit auch lange nach einer OP zu bewerten und zu vergleichen. Das muss Schule machen“, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. „Der Besuch des Bundesgesundheitsministers unterstreicht die hohe Anerkennung und Wertschätzung, die die Martini-Klinik auch überregional erfährt. Mit der kontinuierlichen Messung ihrer Behandlungsresultate besitzt die Martini-Klinik Vorbildcharakter“, sagte Prof. Burkhard Göke, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE. „Wir freuen uns, dass sich Bundesgesundheitsminister Spahn für unser Martini-Prinzip interessiert. Das Erfolgsrezept unserer Klinik ist für uns kein Geheimnis, ganz im Gegenteil: Seit der Gründung der Martini-Klinik halten wir an dem Grundsatz der Optimierung der Ergebnisqualität fest und sind überzeugt, dass dieses übergeordnete Ziel das Handeln jeder Klinik ausmachen sollte“, sagte Prof. Hartwig Huland, Leitender Arzt und Gründer der Martini-Klinik. (UKE/ms)
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