Spatenstich für Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Röbel (Müritz)

v.l.n.r.: Marko Meißner, Carsten Krüger, Andreas Sprick, Sven Hendel, Stefanie Drese, Philipp Schlösser und Nadine Sibel Ük beim symbolischen Spatenstich für den Klinikneubau. (Foto: MEDICLIN Müritz-Klinikum)

Ende Januar erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Mediclin Müritz-Klinikums am Standort Röbel. Unter den Gästen war auch Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

„Mehr Platz, kurze Wege zu den Behandlungen und Familienzimmer: Dieser Neubau wird für Patient*innen und Personal künftig deutliche Verbesserungen mit sich bringen“, sagte Gesundheitsministerin Stefanie Drese in ihrem Grußwort bei der Veranstaltung. „Ganz besonders freue ich mich, dass mit den neuen Familienzimmern flexibel auf die persönliche Situation von Patient*innen und Eltern eingegangen werden kann“, betonte die Ministerin.

Mehr stationäre Plätze und optimierte Therapiebereiche

“Der Neubau, für den Kosten von circa 19,8 Mio. Euro veranschlagt sind, wird mit 17,5 Mio. Euro vom Land gefördert. Durch den Neubau erhöht sich die Zahl der stationären Betten von 21 auf 35. Hinzu kommen acht tagesklinische Plätze. Besonders freuen wir uns, dass wir künftig sechs Eltern-Kind-Zimmer anbieten können. Außerdem wird es einen eigenen Bereich mit acht Betten für Heranwachsende zwischen 16 und 21 Jahren geben”, erklärte Sven Hendel, Kaufmännischer Direktor des Mediclin Müritz-Klinikums. Der Neubau trage somit dem stetig steigenden Bedarf an psychiatrischen Behandlungen Rechnung.

Carsten Krüger, Kaufmännischer Direktor der Psychiatrie in Röbel, ergänzte: “Für uns ist das ein wichtiger Tag, ein Meilenstein. Neben den Familienzimmern wird es auch einen großzügigen Außenbereich geben. Alle Therapiebereiche erhalten neue großzügige Räumlichkeiten, so auch die Sporttherapie mit einem großen Sportraum. Die jetzige Übergangszeit bis zum Einzug in den Neubau verlangt durch den Abriss der alten Gebäude den einen oder anderen Kompromiss, den die Mitarbeiter*innen sehr lösungsorientiert und kreativ mittragen. Auch dank der Unterstützung von unter anderem der Stadt Röbel, dem Schulamt und der Musikschule konnten wir pragmatische Lösungen für unsere Patient*innen finden.”

Nach aktueller Planung wird das Bauprojekt dem Klinikum zufolge bis zum Frühjahr 2024 dauern.