SpiFa: Unterstützung nur bei Entbudgetierung

Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat seine Forderungen zur Beendigung der Budgetierung ärztlicher Leistungen in der Versorgung erneuert.

Der SpiFa hatte im Vorfeld der Bundestagswahl zahlreiche Verbesserungsvorschläge für eine gute Versorgung durch Fachärzte in Klinik und Praxis vorgelegt. Unter der Agenda „Facharzt 2020“, die nun aktualisiert worden sei, so heißt es, seien die Kernpunkte aller Forderungen des Spitzenverbandes übersichtlich zusammengefasst.

“Nun gilt es, Parteikonstellationen zu stützen, die sich nachhaltig für eine Verbesserung der ärztlichen Gesundheitsversorgung in Deutschland einsetzen und deren gesundheitspolitische Vorwahlprogrammatik auch in Koalitionsvereinbarungen wiederfinden”, erklärte der SpiFa im Vorfeld der Sondierungsgespräche zur Koalitionsbildung.

Für die Fachärzte in Klink und Praxis stehe fest, dass nur Parteikonstellationen unterstützenswert seien, die mit ihnen gemeinsam den “Weg der Entbudgetierung” gehen wollten.
Der Vorstandsvorsitzende des SpiFa, Dr. Dirk Heinrich, konkretisiert: „Der SpiFa fordert grundsätzlich feste Preise ohne Mengenbegrenzung für alle ärztlichen Leistungen: Als Einstieg sind hierfür alle relevanten Betreuungs- und Koordinationsleistungen sowie die Leistungen, die mit der pauschalierten fachärztlichen Grundvergütung belegt sind, aus der Morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) herauszunehmen und in die Extrabudgetäre Gesamtvergütung (EGV) zu überführen.“

Die Grundsatz- und Positionspapiere sowie die aktualisierte Fassung der Agenda „Facharzt 2020“ sind zu finden unter www.spifa.de/positionen/

Quelle: SpiFa

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