Statine mit Überlebensvorteil bei nichtmuskelinvasivem Blasenkrebs verbunden17. April 2025 Symbolbild: MQ-Illustrations – stock.adobe.com Für Patienten mit nichtmuskelinvasivem Blasenkrebs (NMIBC), die adjuvant mit einer intravesikalen Instillation von Bacillus Calmette-Guérin (BCG) behandelt werden, scheint eine Therapie mit Statinen Überlebensvorteile zu bieten. Das ergibt eine internationale retrospektive Studie. Erstautor Kang Liu und Kollegen identifizierten eine Kohorte von aufeinanderfolgenden Patienten mit NMIBC, die von 2001–2020 eine intravesikale BCG-Therapie erhielten, und registrierten die Verschreibung von Statinen. In der Statin-Gruppe und in der Gruppe ohne Statine analysierten sie das Gesamtüberleben (OS), das krebsspezifische Überleben (CSS), das rezidivfreie Überleben (RFS) und das progressionsfreie Überleben (PFS) mithilfe der Kaplan-Meier-Methode und der multivariablen Cox-Regression. Insgesamt enthielt die Kohorte 2602 Patienten. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 11,0 Jahre. Bei der Kaplan-Meier-Analyse hatte die Statin-Gruppe signifikant bessere Ergebnisse für OS (p<0,001), CSS (p<0,001) und PFS (p<0,001). Die Subgruppenanalyse ergab, dass die Gruppe, die Statine bereits vor der BCG-Behandlung erhalten hatte, ein besseres CSS (p=0,02) und PFS (p<0,01) aufwies. Nach multivariabler Cox-Regressionsanalyse erwies sich die Medikation mit Statinen vor BCG als unabhängiger Schutzfaktor für OS und CSS (HR 0,607; 95%-Konfidenzintervall [KI] 0,514–0,716 bzw. Hazard Ratio [HR] 0,571; 95%-KI 0,376–0,868), aber nicht für RFS und PFS (HR 0,885; 95%-KI 0,736–1,065 bzw. HR 0,689; 95%-KI 0,469–1,013). (ms)
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