Steinzentrum in Schwerin zertifiziert30. Juni 2021 Chris Protzel, Chefarzt der Klinik für Urologie am Helios Klinikum Schwerin. Foto: Protzel Die Klinik für Urologie in den Helios Kliniken Schwerin ist als Urologisches Steinzentrum vom TÜV Süd zertifiziert worden. Die Klinik erfüllt damit die strengen Vorgaben zur Behandlung und Dokumentation bei Blasen- Nieren- und Harnleitersteinen, heißt es aktuell auf der Klinik-Website. Harnsteine sind eine Volkskrankheit mit ansteigender Häufigkeit in den westlichen Industrieländern. Jeder zehnte Bewohner wird im Laufe seines Lebens einen Blasen-, Nieren- oder Harnleiterstein bekommen. „Eine wahrscheinliche Ursache sind veränderte Lebensumstände“, erklärt Oberarzt Dr. Tobias Severin. „Weniger Bewegung und dadurch zunehmendes Gewicht können eine Ursache für die Bildung der Steine sein.“ Mit der Auszeichnung als Urologisches Steinzentrum hat sich die Klinik dazu verpflichtet, strenge Leitlinien zur Behandlung einzuhalten. Auch die Dokumentation nach den Vorgaben des TÜV hilft dabei, zur Qualitätssicherung beizutragen. Dörte Majcherek ist Koordinatorin des Zentrums. Sie sieht in den standardisierten Verfahren eine logische Konsequenz aus den steigenden Fallzahlen. „So ist es möglich, dass wir mit viel Erfahrung allen unseren Patienten die bestmögliche Behandlung anbieten können.“ Die jährlichen Rezertifzierungen seien ein zusätzlicher Ansporn, sich stetig weiterzuentwicklen, so Majcherek. Im Steinzentrum reichen die Methoden zur Behandlung von medikamentöser Unterstützung über den Einsatz von Stoßwellen von außen bis zur operativen Entfernung. Dabei kommt seit einiger Zeit auch das roboterunterstützte Operationssystem DaVinci zum Einsatz, um die Operation so schonend wie möglich für die Patienten durchzuführen. (Helios Kliniken Schwerin / ms)
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