Stephan Jacobs und Jörg Kempfert sind jetzt Charité-Professoren für Herzchirurgie28. Mai 2019 v. l.: Prof. Jörg Kempfert und Prof. Stephan Jacobs. Foto: © Maier/DHZB Dr. Stephan Jacobs und Dr. Jörg Kempfert, Herzchirurgen am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB), sind zu Professoren für Herzchirurgie (W2) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen worden, mit Schwerpunkt minimalinvasive Therapie (Jacobs) sowie mit Schwerpunkt interventionelle Therapie (Kempfert). Jacobs ist stellvertretender Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Deutschen Herzzentrum Berlin und seit 13 Jahren Facharzt für Herzchirurgie. Er forscht seit über 10 Jahren im Bereich der minimalinvasiven Bypass- und Klappenchirurgie, insbesondere unter Verwendung roboter-assistierter Systeme. Bereits 2010 habilitierte sich Jacobs mit einer Arbeit zu diesem Thema. Unter anderem untersucht der Chirurg den klinischen Einsatz neuer Anastomosen-Kopplungssysteme, die bei endoskopisch durchgeführten Bypass-Operationen hinsichtlich des räumlich stark begrenzten OP-Feldes eine einfachere Gefäßverbindung ermöglichen. Kempfert ist Leitender Oberarzt an der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Deutschen Herzzentrum Berlin und seit 2009 Facharzt für Herzchirurgie. Seit über 10 Jahren hat sich Kempfert in Forschung und klinischer Praxis im Bereich der katheterbasierten Verfahren zum Ersatz von Aorten- und Mitralklappe spezialisiert. Er habilitierte sich im vergangenen Jahr mit einer Arbeit zu diesem Thema und ist zudem chirurgischer Leiter des interdisziplinären Heart-Teams für katheterbasierten Klappenersatz am DHZB. Beide Professoren sehen einen wichtigen Schwerpunkt ihrer aktuellen Forschungstätigkeit im Bereich der bildgebungsgestützten Planung und Durchführung herzchirurgischer Eingriffe, etwa mit Hilfe von computergestützter Überblendung von Röntgen- oder Ultraschallaufnahmen auf das reale OP-Feld.
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