Stiftung fördert Parkinsonforschung mit insgesamt 200.000 Euro8. März 2023 Foto: © PublicDomainPictures – Pixabay Mit einem Innovationspreis will die Parkinson Stiftung neue Impulse setzen: In den Kategorien präklinische und klinische Forschung stehen zweimal 100.000 Euro bereit für Forschungsprojekte, die einen Durchbruch in der Prävention oder Behandlung der Parkinson-Krankheit oder eine wesentliche Verbesserung von Diagnostik, Therapie oder struktureller Versorgung von Menschen mit Parkinson versprechen. Die Preisgelder sollen Schlüsselexperimente und Projektideen in einem frühen Stadium ermöglichen, die aufgrund eigener Vorarbeiten aussichtsreich erscheinen, aber für klassische Förderprogramme zu risikoreich wären. „Besonders förderungswürdig sind daher Ansätze, die bisher akzeptierte Theorien zu den Ursachen der Parkinson-Krankheit oder deren Symptomatogenese hinterfragen, neue Hypothesen bearbeiten, innovative Interventionsmöglichkeiten erschließen oder bestehende Leitlinien zur Diagnostik und Therapie entscheidend verändern können“, erklärt Prof. Jens Volkmann, erster Vorsitzender der Parkinson Stiftung. Der Preis richtet sich laut Ausschreibung an Wissenschaftler, die in ihrem Forschungsgebiet international führend sind und herausragend veröffentlicht haben. Sie müssen an einer deutschen universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtung oder Universitätsklinik beschäftigt oder damit assoziiert sein. Mitantragsteller und Kooperationspartner können auch im Ausland tätig sein. Der wissenschaftliche Beirat der Stiftung wird die Anträge nach dem Innovationspotenzial, der wissenschaftlichen Begründung und der Aussicht auf erfolgreiche Umsetzung beurteilen. Im formlosen (maximal 10-seitigen) Antrag soll neben Hintergrund, Fragestellung, Methodik und Arbeitsumfeld der Antragsteller insbesondere auch dargestellt werden, wie das Preisgeld als Anschubförderung für die Realisierung der Projektziele eingesetzt werden soll. Bewerberinnen und Bewerber können ihr Konzept in elektronischer Form mit Lebenslauf und Schriftenverzeichnis bis zum 15.6.2023 einsenden an: [email protected]
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