Stiftung Männergesundheit für Kampagne ausgezeichnet31. Oktober 2019 Olaf Theuerkauf (r.) bedankt sich für die Preisverleihung. Foto: Schmitz Die Stiftung Männergesundheit hat für ihre Kampagne zum “Tag der ungleichen Lebenserwartung”, die dieses Jahr wieder vom 19.11.-10.12.2019 stattfindet, den Alexander-von-Lichtenberg-Preis erhalten. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen (BvDU) verleihen jährlich gemeinsam mit dem Unternehmen Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG den mit 5000 Euro dotierten Alexander-von-Lichtenberg-Preis. Normalerweise wird der Preis an niedergelassene Urologen verliehen, die laut Preis-Website “in ihrer täglichen Arbeit herausragende Leistungen auf dem Gebiet der ambulanten Urologie erbringen”. “Diesmal haben wir uns für eine Institution entschieden”, sagte BvDU-Präsident Dr. Axel Schroeder als Vertreter der Jury bei der Preisverleihung im Rahmen des 71. DGU-Kongresses in Hamburg. Die Stiftung Männergesundheit setze mit ihrer Kampagne ein Signal, “das wir mit diesem Preis unterstützen wollen”. Männer haben eine geringere Lebenserwartung als Frauen Die Kampagne weist darauf hin, dass die Lebenserwartung der Männer durchschnittlich fünf Jahre geringer ist als die der Frauen. Umgerechnet auf ein Jahr würde dies bedeuten, dass die Männer bereits am 10. Dezember versterben, weshalb die Stiftung dieses Datum zum “Tag der ungleichen Lebenserwartung” ausgerufen hat. “Das ist für uns nicht unbekannt”, ergänzte Schroeder, “aber das in die Gesellschaft zu bringen, die Lebenserwartung der Männer zu verbessern”, sei der Grund gewesen, der Stiftung Männergesundheit einstimmig den Preis zuzuerkennen. Als Mitglied des Stiftungsvorstandes nahm der Unternehmer Olaf Theuerkauf in Hamburg den Preis entgegen. “Wir fühlen uns sehr geehrt und bedanken uns für diese Auszeichnung”, sagte er im Namen des Vorstandes. Kampagne soll Männer motivieren Die Informationskampagne startet am 19.November, laut Website “mit Fakten zur Männergesundheit, die nachdenklich machen, und hilfreichen Tipps für den Männer-Alltag”. Sie endet am 10. Dezember, dem namengebenden “Tag der ungleichen Lebenserwartung”. Die Stiftung will damit nach eigenen Angaben die Männer motivieren, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, männerspezifische Gesundheitsgefahren identifizieren, Erkenntnisse über die vielfältigen Facetten von Männergesundheit sammeln und konkrete Hilfsangebote für ein gesundes Altwerden entwickeln. (ms)
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